Chinesisches Yoga
Wer sich bereits ein wenig mit der traditionellen chinesischen Medizin beschäftigt hat, wird wissen, dass neben der richtigen Ernährung, auch Bewegung und Arbeit sehr wichtig für ein gesundes Leben sind.
Chinesisches Yoga beachtet vor allem die Lehre der 5 Elemente und die Gegensätze von Yin und Yang. Durch rhythmische Abfolgen werden Blockaden im Körper gelöst. Geschmeidigkeit ist sehr wichtig. Du solltest in den Grundzügen gelenkig sein, um die Übungen richtig ausführen zu können.
Chinesisches Yoga beruht auch auf der Lehre der Körper-Meridianen, die mit verschiedenen Teilen des Körpers verbunden sein sollen und sie, je nachdem, anregen oder beruhigen. Die Energie (auch “Qi” genannt) muss sich im Körper absolut frei bewegen können, da es sonst zu Blockaden kommen kann. Mit Hilfe dieser chinesischen Yoga-Variante, werden diese Blockaden gelöst, Körper und Geist in Einklang gebracht.
Zudem finden sich parallelen zum indischen Hatha Yoga. Bei beiden Lehren geht es um den Fluss der Körper-Energie. In beiden Stilen, wird davon ausgegangen, dass der Mensch gesund ist und bleibt, solange die Energie ungestört fließen kann. Außerdem entwickelten sich bei beiden Systemen, unabhängig voneinander, gewisse Ähnlichkeiten der Übungen.
Quelle: www.vnr.de