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ueber-die-vorzuege-des-schweigens

Über die Vorzüge des Schweigens

Man mag es sich kaum vorstellen, aber es gibt Menschen, die freiwillig ins Schweigen gehen, ohne von Klosterregeln dazu gezwungen zu werden und ihre Art zu Schweigen bestimmt fortan ihr ganzes Leben.

Aber man muss nicht immer schweigen, gelegentlich kann auch eine Auszeit vom Reden helfen die eigene Mitte und Balance zu finden. Davon erzählt auch die Autorin Anne LeClaire in ihrem Bericht.

Vor sechzehn Jahren, so Anne LeClaire, habe sie das erste Mal das Schweigen zufällig für sich entdeckt, als sie aus einer Laune heraus am Strand spazieren ging und sich entschloss, dabei auf jegliche Unterhaltung zu verzichten. Und gleich diese erste Schweigeerfahrung überwältigte sie und erlaubte ihr so, die sonst übliche Hektik und Betriebsamkeit, die sonst ihr Leben beherrschten, zu verdrängen und einer tiefen Gelassenheit Platz zu machen. So beschloss sie, sich zweimal monatlich rund um die Uhr ohne Ausnahme im Schweigen zu üben.

Sie teilte diese Erfahrung der Strandwanderung mit zwei Freunden und sprach über ihren Entschluss. Beide fanden aber, dies sei ein sehr radikales Verfahren. Sie selbst konnte diese Ansicht nicht teilen, denn schließlich wollte sie sich nicht scheiden lassen oder ihr Leben völlig umkrempeln.

Weil aber die Wortwahl der Freunde sie irritierte, schlug sie die Bedeutung des Wortes „radikal“ im Lexikon nach und las dort: radicalis aus dem lateinischen, bedeutet „zur Wurzel kommen“. Dies schien ihr für zwei Tage des Schweigens im Monat doch etwas zu hoch gegriffen und erkannte aber mit der Zeit doch, dass es genau das war, was ihr das Schweigen brachte.

Sie fand und findet noch immer zu sich selbst und erschuf sich einen inneren Frieden, der sehr heilsam auf sie wirkt. Das Schweigen trennt sie von allen negativen Bedingungen des menschlichen Daseins und bietet ihr Trost.

In diesem Raum ohne Töne kann Anne ausruhen und über Wichtiges nachsinnen. Die Stille verbindet sie mit der Natur und erhöht ihre Aufmerksamkeit da, wo sie wirklich gebraucht wird. Anne erkennt, dass die Stille früher natürlicher in unseren Alltag integriert war: Beim Bügeln und Abwaschen, beim Schaukeln einer Kinderwiege und vielen anderen stillen Tätigkeiten der Vergangenheit.

Heute umgibt uns ständiger Lärm, beklagt Anne LeClaire, der uns krank macht und unseren Geist überfordert. Daran hat die Industrialisierung genau so viel Anteil wie an der Umweltverschmutzung, die Delfinen und Walfischen die Möglichkeit der lautlosen Kommunikation im Meer nimmt. Anne fragt sich, wo unsere eigene Kommunikation bleibt und wie wir es schaffen, in dem Lärm nicht verloren zu gehen.

Als sie ein weiteres Mal nachsieht, was das Wort radikal bedeutet, entdeckt sie noch eine andere Definition: „Eine Basis, oder ein Fundament bildend“. Damit kann sie sich und ihr Schweigen identifizieren denn es ist ihr gelungen, ein Lebensfundament darauf zu erreichten, das sie trägt. Sie sagt: „Heute höre ich das Lied meines Lebens in der Stille“

Auch Du kannst das Schweigen üben und dich so für die Anforderungen des Lebens rüsten:

Lade Deine Familie zu einer Mahlzeit im Schweigen ein
Suche dir einen Tag ohne Radio, Fernsehen, Kopfhörer und Computer
Finde einen Irrgarten oder ein Labyrinth und durchlaufe es schweigend
Bereite deine Familie und Freunde darauf vor, dass du einen Tag lang schweigen willst

Nach einem Bericht von Anne LeClaire bei yogajournal.com

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