Nichts für Singmuffel und Schlangenphobiker
Auch Yoga-Kurse sind trend-abhängig, so galt viele Jahre Power-Yoga als besonders gefragt. Viele Yoga-Schulen praktizieren Ashtanga-Yoga oder das klassische Hatha-Yoga.
Beim Ashtanga-Yoga zählt vor allem die sportliche und athletische Seite. Die Übungen sind dynamisch und verlangen eine gute körperliche Fitness. Aus diesem Grund beanspruchen sie auch Muskeln und Sehnen viel stärker.
Einen ganz anderen Ansatzpunkt hat Kundalini-Yoga gewählt. Sie konzentriert sich auf das Kraftzentrum des Menschen, die Körpermitte. Kundalini ist eigentlich der Name einer kleinen zusammengerollten Schlange, die im Unterbauch ihren Sitz hat. Sie ist die – oft vernachlässigte – Energiequelle des Menschen. Aus diesem Grund konzentrieren sich die Asanas hier auf die Aktivierung dieser Kraft, die aus der Körpermitte stammt.
Eine wichtige Rolle spielen beim Kundalini-Yoga auch die Mantren und Ihre Anwendung. Das langsam intonierte Sad Nam, dass berühmteste aller Mantren, muss tief aus dem Bauch heraus kommen und lässt den ganzen Körper vibrieren. Auch die Mantren aktivieren die Bauch- und Beckenmuskulatur.
Die Kraft der Körpermitte neu zu spüren, ist Ziel des Kundalini-Yoga. Es ist ruhiger als Ashtanga-Yoga und bewirkt durch das Mantra-Singen, ein Gefühl des Zelebrierens des Yoga.








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