Wenn Yoga-Lehrer/innen ihre Schüler/innen allein lassen…
So schön dieser Erfolg auch ist – irgendwann ist das alles zeitlich nicht zu bewältigen. Doch natürlich möchte kein/e Yoga-Lehrer/in seine Kurse immer wieder im Stich lassen, auch wenn er/sie alle Termine in Einklang bringen muss.
Wer also zwischendurch oft anderweitig beschäftigt ist, und den Kurs in dieser Zeit nicht leiten kann, sollte nicht einfach einzelne Stunden ganz ausfallen lassen, denn Kontinuität ist sehr wichtig. Natürlich ist es schwierig, einen etwa gleichwertigen Ersatz zu finden, der die Vertretung regelmäßig übernehmen kann. Es sollte sich dabei deshalb auf jeden Fall um eine/n Yoga-Lehrer/in handeln, dessen Praktiken Du kennst und magst, der möglichst auch nicht zu stark von Deiner eigenen Kursgestaltung abweicht und dem Du absolut vertraust.
Doch wie oft darf ein/e Yoga-Lehrer/in fehlen, ohne dass es den Schüler/innen und der Kursgestaltung schadet? Diese Frage kann sicherlich nicht so pauschal beantwortet werden. Wer sich aber etwa einmal im Monat vertreten lässt, kann dies den Schüler/innen sicherlich noch begreiflich machen. Wenn aber der/die Ersatz-Lehrer/in etwa die Hälfte der Kurse übernimmt, solltest Du auf jeden Fall über eine andere Lösung nachdenken.
Viele Schüler sind verärgert, wenn Ihre Yoga-Lehrer/innen durch andere ersetzt werden. Es kommt oft vor, dass sie diese nicht akzeptieren und den Kursen fern bleiben. Kommt dann der/die alte Lehrmeister/in nach einigen Wochen zurück, sind kaum noch Schüler/innen im Kurs, ohne dass die Vertretung schlechte Arbeit geleistet hätte. Deshalb ist es wichtig, immer mit offenen Karten zu spielen und den Schüler/innen bereits im Vorfeld mitzuteilen, dass sie eine Zeitlang mit einem anderen Yoga-Lehrer oder einer anderen Yoga-Lehrerin Vorlieb nehmen müssen. So können die Schüler/innen selber entscheiden, ob sie auch dann an den Kursen teilnehmen möchten oder nicht.
Auch wenn eine häufige Vertretung sicherlich nicht die optimale Lösung ist, so werden sich sowohl die Yoga-Schüler/innen als auch die Lehrer/innen doch damit arrangieren können, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.








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