Nicht von null auf hundert
Frauen können etwa vier bis sechs Wochen nach der Entbindung anfangen Bauch- und Rückenmuskulatur sanft zu belasten. “Zehn Minuten leichte Dehnübungen für Bauch und Rücken alle zwei Tage reichen schon”, rät Froböse. Die Intensität sei genau richtig, wenn “Sie dabei ein leichtes Brennen in der Muskulatur verspüren”.
Vor allem soll man versuchen den Stoffwechsel in Fahrt zu bringen, indem man Bewegung in den Alltag integriert. “Gehen Sie kurze Wege lieber zu Fuß, statt das Auto zu nehmen. Oder gehen Sie die Treppen, anstatt mit dem Aufzug zu fahren”, rät der Wissenschaftler. Schon eine halbe Stunde Bewegung am Tag genügt, um fit zu werden und sollte auch mit Baby kein Problem darstellen: zum Beispiel mit Kind und Kinderwagen und einem 30-minütigen zügigen Spaziergang an der frischen Luft.
Yoga und Pilates sind besonders für die Stärkung des strapazierten Beckenbodens geeignet. Nach etwa zwei bis drei Monaten kann das Training weiter ausgebaut werden zum Beispiel durch den Besuch eines Fitnessstudios. Sportarten wie Walking, Schwimmen oder Radfahren eignen sich für einen Konditionsaufbau ebenfalls sehr gut.
Vorsicht ist allerdings nach einem Kaiserschnitt geboten: vier bis sechs Wochen dauert hier die Wundheilung und so lange sollte auf jeden Fall gewartet werden bevor man mit dem Sport beginnt. Erst wenn Arzt und Hebamme das O.K. geben, sind leichte Dehnübungen erlaubt – die helfen auch bei der Wundheilung.








Kommentar abgeben