Stresskiller Yoga
Aber es geht auch anders. Das hat eine Studie, die mit 26 extrem unter Stress stehenden Menschen am Massachusetts General Hospital in Boston durchgeführt wurde. Alle Teilnehmer hatten weder Erfahrungen mit Yoga noch mit Meditation.
Acht Wochen lang wurde in rund zweistündigen Sitzungen eine achtsamkeitsbasierte Stressreduktion durchgeführt. Sie beinhaltet das Erlernen einer achtsamen Körperwahrnehmung, die ruhige Ausführung von Yogaübungen und einer buddhistischen Sitz- oder Gehmeditation. Eigentlich nichts Besonderes für Yoga-Erfahrene. Gar nicht unauffällig dagegen war das Ergebnis nach Ende der acht Wochen. Mittels einer Kernspintomographie des Gehirns stellten die Wissenschaftler erstaunliche Veränderungen fest: die Dichte des Gehirns hat sich an den entscheidenden Punkten vergrößert.
Mehr Intelligenz? Leider nicht, aber ein Indiz für die Regenerierung der Nervenzellen. Dadurch ist die kognitive und emotionale Belastbarkeit der Menschen wieder höher. Und auch die psychologische Befragung der Probanden bestätigte die physiologischen Ergebnisse der Studie. Dank Yoga und Meditation fühlen sich alle Teilnehmer stressfreier und befreiter. Also nichts wie ab ins Trainingslager Yoga.








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