Yoga wirkt sich positiv auf Schwangerschaft und Geburt aus
Warum eigentlich? Es geht doch auch anders. Wer regelmäßig über 9 Monate hinweg Yoga praktiziert, profitiert in mehrfacher Weise von den Asanas. Alle Yogaübungen, die der werdenden Mutter angenehm sind, dürfen praktiziert werden. Eine Ausnahme bildet Power Yoga, denn die schnellen Bewegungsabläufe bringen zu viel Unruhe in den Körper.
Die klassische Schwangerschaftsbegleitung durch Yoga Übungen sieht so aus: Zur Vermeidung von Fehlgeburten liegt der Schwerpunkt der Asanas in den ersten 3 Monaten auf Entspannungs- und Atemübungen. Wer gelernt hat, tief und kontrolliert zu atmen, erleichtert sich den Geburtsvorgang. Im 2. Drittel der Schwangerschaft geht es vor allem um die Vergrößerung des Lungenvolumens und die Stärkung des Rückens, den der trägt ja bis zu 20 Kilo mehr während der Schwangerschaft. Die letzte Phase konzentriert sich auf besonders sanfte Weise auf eine Stärkung und Beweglichkeit des Beckens und praktiziert Atemübungen.
Bereits während der Schwangerschaft machen sich die Wirkungen der Asanas bemerkbar. Eine starke Beinmuskulatur verhindert Krampfadern, die aufrechte Körperhaltung Rückenschmerzen, die Kräftigung des Beckenbodens Blasenschwäche. Insgesamt stärkt Yoga die Psyche, was für viele Frauen während der Schwangerschaft besonders wichtig ist. Ängste vor der Geburt oder Unsicherheiten, wie das Leben mit Baby das eigene Leben verändern wird, können durch Yoga nachhaltig positiv beeinflusst werden, denn Yoga stärkt das Selbstbewusstsein und nimmt die Angst vor Veränderungen.
Es profitiert übrigens auch der Geldbeutel, denn fast alle privaten und gesetzlichen Krankenkassen übernehmen 80 Prozent der Kosten für Yogakurse für Schwangere.








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