Beauty-Branche entdeckt Yoga-Trend für sich
Natürlich ließen Nachahmer nicht lange auf sich warten, und immer mehr Bio-Produkte kamen auf den Markt. Alle Kosmetikartikel, auf denen “organic” steht, finden seither reißenden Absatz.
Denn in der LOHAS-Szene (Lifestyle of Health and Substainability)ist alles erlaubt, was ethisch, gesund und natürlich ist – und dabei auch noch schön macht. So schämt sich heute niemand mehr, Naturklassiker in seinem Designer-Badezimmer aufzustellen. Doch so wichtig Bio auch ist, gleichzeitig müssen die Produkte einen Hauch von Luxus, Glamour und Exotik versprühen, um bei der gut verdienenden Kundschaft anzukommen.
Beste Resultate bei Anti-Aging-Produkten, Cremes und Seifen verstehen sich von selbst. Denn die durch Handarbeit hergestellten Puder und Beauty-Artikel enthalten völlig unverfälschte und deshalb so wertvolle, reine und aktive botanische Stoffe. Margo Marrone, die vor zehn Jahren ihre erste Bio-Creme herstellte, bestätigt dies: „Organische Extrakte sind viel effektiver als künstliche. Pflanzen stellen schließlich ihre Wirkstoffe her, um zu überleben.“ Doch erst durch die Komposition verschiedener Extrakte entwickelt sich die differenzierte Wirkung der Kosmetika.
Aber ebenso wie bei Lebensmitteln, ist im Kosmetikbereich Bio nicht gleich Bio. „Genuine“ Öle beispielsweise sind authentisch und naturrein. Im Gegensatz zu den natürlichen Ölen wurden ihnen keine Stoffe entzogen, und sie sind auch nicht mit zusätzlichen künstlichen Substanzen angereichert. Es lohnt sich also in jedem Fall, das Kleingedruckte genau zu lesen!








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