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kathja-yogacruise

Im Interview: Gründerin des Yogacafe und YogaCruises

Kathja – “Be yourself and never forget to reeeeelax”.

Kathjas Vita: 2006 TTC Sivananda Yogafarm, Grass Valley, Kalifornien, 2006 Yogacafe, Amsterdam, 2007 Ayurvedic Nutionst, European Academy for Ayurvedic Studies, Niederlande, 2008 ATTC Sivananda Ashram Madurai, Indien – Yoga Acharya, Seit 2008 Yogacruise. Im Interview macht sie deutlich wie wichtig Yoga für Körper und Geist ist und man den Spaß daran nicht zu kurz kommen lassen sollte.

Wie kamst Du eigentlich zum Yoga?

Während eines 10-tägigen Vipassana Retreats in einem Buddhistischen Kloster in Thailand habe ich zum ersten Mal Yoga gemacht. Jeden Morgen wurde dort von einer Nonne Yoga unterrichtet. Yoga war mir damals noch total unbekannt und hat mich sofort begeistert :-)

Was für eine Art von Yoga unterrichtest und lehrst du?

Traditionelles Sivananda Hatha Yoga.

Wie hat sich das “Yogacafé” entwickelt?

Nach meinem Teacher Training in Kalifornien 2006, habe ich gleich begonnen in Amsterdam zu unterrichten und hab dann nach kurzer Zeit mein eigenes Studio, das Yogacafe www.yogacafe.org eröffnet. Angefangen habe ich mit offenen Klassen und Anfängerkursen und dazu kamen dann später Fortgeschrittenkurse, Schwangerschaftskurse und Mama & Baby Yoga Kurse sowie Privatunterricht.

Welche Herausforderungen gab es für Dich?

In Amsterdam einen geeigneten Yogaraum zu finden war sehr schwierig. Aber was den Unterricht im Yogacafe betrifft, hat es sich sehr schnell rumgesprochen, da ich in Englisch unterrichte und in Amsterdam gibt es sehr viele Expats. Die größte Herausforderung gab es für mich letztes Jahr. Der Yogacruise wurde immer begehrter, immer mehr Leute wollten mitcruisen und das Yogacafe lief auch super, doch beides war auf die Dauer nicht kombinierbar und so habe ich entscheiden mich vorerst ganz auf den Yogacruise zu konzentrieren.

Wie hast Du die Entwicklung des Yoga in Deutschland in den letzten 20 Jahren miterlebt?

Da ich in Amsterdam lebe kann ich hauptsächlich von meiner Erfahrung in den Niederlanden sprechen. Was mir auffällt ist, das Yoga in Deutschland bei vielen Menschen die noch keine persönliche Yogaerfahrung gemacht haben, noch immer einen sehr starken “Räucherstäbchen/Wollsocken” Touch hat, wohingegen es in den Niederlanden eigentlich gang und gäbe ist das auch ein Manager und ein Geschäftmann/Frau Yoga machen. Ich finde im Ausland ist der Umgang mit Yoga ein bisschen lockerer.

Warum ist eigentlich alle Welt verrückt nach Yoga?

Yoga tut Körper & Geist gut. Es macht unseren Körper fit und flexibel und lehrt uns zu entspannen. Es gibt keinen Wettkampf im Yoga, jeder kann Yoga machen, durch Yoga lernen wir uns selbst besser kennen und schätzen;)

Vinyasa, Iyengar, Sivananda, Jivamukti, Yoga für Kinder, Lachyoga, Yoga für Senioren oder Anusara-Yoga: weshalb gibt es diese schier unendliche Anzahl von Yogastilen und Richtungen?

Die verschiedenen Yogarichtungen sprechen unterschiedliche Menschen an und so bietet sich für jeden die Möglichkeit verschiedene Stile zu probieren, und zu testen was einem am besten gefällt und gut tut. Natürlich ist der Unterricht sehr abhängig vom Lehrer, deshalb kann ich allen nur empfehlen, falls einem die Yogastunde nicht gefallen hat, noch mal einen anderen Unterricht zu testen.

Erzähle uns etwas über Deine erste Begegnung mit der Sivananda Organisation in Kalifornien!

2006 habe ich auf der Yogafarm mein TTC gemacht. Die Ausbildung im Ashram war eine ganz besondere Erfahrung. Was ich bei Sivananda toll finde ist das man unter anderem sehr viel über die Philosophie und die vielen Facetten des Yoga lernt. Meine Mitschüler kamen aus aller Welt was ich persönlich auch sehr spannend fand ;) 2008 habe ich dann mein ATTC, Advanced Teacher Training zum Yoga Acharya (Master of Yoga) in Madurai in Indien gemacht.

Gibt es Yoga-Übungen, die besonders das Yogacafé auszeichnen?

Die aufgeschlossene fröhliche Atmosphäre ist das Besondere.

Du bietest Deine eigene Yoga-Reise, wie kam es dazu?

Die Idee dazu kam uns auf einem Segeltörn im Süden der Türkei. Das blaue Meer, die wunderschönen Buchten, das köstliche Essen und die Gastfreundschaft der Leute haben uns sofort begeistert, Erholung pur, und so kam die Idee das ganze mit Yoga zu verbinden und der YogaCruise, www.yogacruise.net war geboren…:)

Warum gehen die Menschen zum mit Dir auf diese Reise und was dürfen Sie erwarten?

Wir haben meistens einen internationalen Mix an Gästen an Bord, oft mit Corporate und kreativen Background, die ein geschäftiges Leben führen, sich entspannen möchten, die Batterien neu aufladen, Spaß haben möchten und gerne Yoga an einzigartigen Plätzen machen. Der Yogacruise ist eine 8-tägige Reise an Bord eines komfortablen Motorseglers entlang der lykischen Küste im Süden der Türkei. Jeden Tag besuchen wir ein oder zwei Buchten und übernachten an den schönsten Ankerplätzen. Während der Reise kann man Ausflüge machen z.B. durch eine Schlucht wandern, antike Städte erkunden, kleine Fischerdörfer besuchen, oder einfach nur an Bord relaxen, schwimmen, schnorcheln, lesen und Energie tanken. Wir praktizieren Yoga in mitten der Natur, auf dem Sonnendeck, in einsamen Buchten umgeben von türkisfarbenem Wasser. Ob Anfänger oder Fortgeschritten: Jeder ist willkommen und wird seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert.

Wir haben jetzt auch eine Fanpage auf Facebook, dort kann man sich die Fotos von unseren letzten Cruisen anschauen.

Beschreibe uns Dein positivstes Yoga-Erlebnis?

Yoga ist für mich immer ein positives Erlebnis. Faszinierend an Yoga finde ich, dass es jeder machen kann und auch jeder schon sehr schnell einen persönlichen Fortschritt macht. Yoga macht uns aufmerksamer und führt uns langsam in ein bewussteres Leben.

Und Dein negativstes Yoga-Erlebnis?

Yoga sollte Lebensfreude, Toleranz und Zufriedenheit lehren und vermitteln, jedoch hatte ich schon öfters erlebt das gerade dieser Punkt von manchen Lehrern übersehen wurde, und Verbissenheit vorgelebt wird und man sich zu ernst nimmt. Eine Yogastunde sollte Spaß machen, man soll sich gut fühlen und es darf auch mal gelacht werden.

Wo liegt heute Dein persönlicher Schwerpunkt und was ist für Dich das Wichtigste?

Be yourself and never forget to reeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeelax :-)

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