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sparen

Sparen wie Sarkozy in Frankreich

PETA empfiehlt französischem Staatspräsident Kostenersparnis durch fettarme Kost.

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat diese Woche aus Kostengründen die traditionelle „Garden Party“ eingestellt. Die Tierrechtsorganisation PETA France (People for the Ethical Treatment of Animals) hat nun den Präsidenten angeschrieben und ihn aufgefordert, Foie gras (wörtlich Fettleber) aus dem Menü des Palais d’Élysée zu streichen.

„Welch eine Verschwendung von Staatsgeldern, Politikern die teure und zu Unrecht als Delikatesse geltende Foie gras zu servieren“, so Michelle Line, Kampagnenleiterin bei PETA France. Prinz Charles sei hier ein Vorbild, denn im britischen Königshaus gibt es schon lange keine Stopfleber mehr à table.

In der Tat ist Foie gras nicht nur teuer, sondern vor allem grausam. Bei der Stopfleberproduktion werden Tausende von Vögeln in enge Käfige eingepfercht und können weder aufstehen, noch sich umdrehen oder auch nur die Flügel ausstrecken. Mit einem langen Rohr, das ihnen gewaltsam in die Speiseröhre gestoßen wird, werden die Tiere mehrmals täglich „gestopft“, so dass die Leber in nur 12 Tagen auf das 10-Fache ihres normalen Gewichts anschwillt. Die Zwangsmast der Vögel führt zu einer Verfettung (Steatose) der Leber, Nebenwirkungen sind Atemnot, Halsverletzungen, Knochenbrüche, Leberblutungen und schließlich Herzversagen. Auf den Menschen übertragen würde die Leber 20 Kilo wiegen.

Für die Produktion von Foie gras werden nur Erpel verwendet, da sie die größere Leber ausbilden. Alleine in Frankreich werden jedes Jahr mehr als 30 Millionen weiblicher Küken direkt nach der Geburt am Fließband aussortiert und getötet.

In Deutschland sowie 14 weiteren EU-Mitgliedstaaten, in Israel und ab 2012 auch in Kalifornien ist die Produktion von Stopfleber glücklicherweise bereits verboten. Nun startet PETA auch in Frankreich eine große Kampagne gegen Stopfleber.

PETAs internationale Kampagne wird bereits von zahlreichen Prominenten unterstützt, wie z.B. von Sir Roger Moore, dem Formel-1-Rennfahrer Adrian Sutil, Alexandra von Rehlingen, Tamara Ecclestone und dem Mercedes Grand-Prix-Team sowie der Autorin Charlotte Link. Zahlreiche Hotels haben Stopfleber inzwischen ausgelistet, so z. B. das Brenners Parkhotel in Baden-Baden und das Adlon Kempinski in Berlin.

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