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„Tiere Essen“ – ein Buch von Jonathan Safran Foer

Der Vegetarierbund Deutschland arbeitete als Experte an der deutschen Fassung mit und fügte einen umfassenden Anmerkungsteil über die Sachlage in Deutschland hinzu.

Das neue Buch des Vegetariers Jonathan Safran Foer heißt „Tiere essen“. Darin beschreibt der amerikanische Bestseller-Autor und Unterstützer des VEBU detailliert die Zustände der Massentierhaltung in den USA. Um die entsprechende Sachlage in Deutschland darzustellen, hat der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) in Zusammenarbeit mit Foer und dessen Verlag Kiepenheuer & Witsch einen 15-seitigen Anmerkungsteil zu den Zuständen in Deutschland erstellt.

„Menschen, die sich in ihrem Essverhalten angegriffen fühlen, suchen gerne nach Gründen ihr Verhalten beizubehalten.”

Im Falle des aus dem Amerikanischen übertragenen Buches „Tiere essen“ liegt es nahe, zu argumentieren, dass die Zustände für die Tiere in Deutschland viel besser sind als in den Vereinigten Staaten. Aus diesem Grund war es uns ein Anliegen im Anmerkungsteil des Buches Punkt für Punkt die Sachlage in Deutschland darzustellen“, so Sebastian Zösch, Geschäftsführer des VEBU. „Auch Tiere in deutschen Mastanlagen geht es kaum besser als ihren amerikanischen Artgenossen. Auch sie können oft ihre angeborenen Verhaltensweisen nicht ausleben und werden nach einem Bruchteil ihrer natürlichen Lebenserwartung geschlachtet.“

In Foers neuem Buch wird beispielsweise erwähnt, dass über 99 Prozent des USA produzierten Fleisches aus konventioneller Massentierhaltung stammen. In Deutschland sind es rund 98 Prozent – der Unterschied ist also marginal. Auch die Mastzeit von Hühnern ist in der Regel in USA und Deutschland gleich kurz und damit eine Qual für die Tiere. Gleichzeitig werden Masthühnern verglichen mit 1957 mittlerweile auf mehr als das Dreifache Ihres Gewichtes gemästet, bevor sie geschlachtet werden. Ebenso wie in den USA werden auch in Deutschland sämtliche männlichen Legeküken direkt nach dem Schlüpfen getötet. „Bei dieser Faktenlage verwundert es nicht, dass Foer Vegetarier geworden ist“, so Zösch weiter.

Der Autor, der nach Eigenaussage „selbst vom besten Bauernhof der Welt“ keine Tiere essen würde, erklärte in einem Interview zu seinem Buch: „Je vehementer sich jemand dagegen wehrt, über das Thema zu sprechen, umso mehr kann man davon ausgehen, dass er weiß, dass er sich ändern muss oder sich seine eigene Heuchelei eingestehen. […]

Ich halte es für ziemlich wahrscheinlich, dass in zehn Jahren die meisten Mahlzeiten vegetarisch sein werden. […] Es wird in der nicht allzu weit entfernten Zukunft eine Zeit geben, in der wir über Fleisch so denken werden wie heute über Zigaretten. Die Leute werden sich ein wenig schämen, wenn sie Fleisch essen, und sich vielleicht ein wenig ekeln. Sie werden nicht mehr so offen und so schamlos Fleisch essen wie heute. […] Ich unterstütze den VEBU, weil „Tiere essen“ meinen ethischen Werten widerspricht“.

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