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Das göttliche im inneren und äußeren Licht

Die Patanjali-Meditation oder das Gayatri-Mantra inspirieren und zeigen meditative Wege zum inneren und äußeren Licht. Dazu fordern auch Bestandteile des alten vedischen Reinigungsritus, die wir in den folgenden Anrufungen finden, auf.

»Asato ma sat gamaye» – Führe mich vom Nichtsein zum Sein
»Tamaso ma jyotir gamaye» – Führe mich von der Finsternis zum Licht
»Mrtior maha amrtam gamaye» – Führe mich vom Tod zur Unsterblichkeit
Brhadaranyaka I, 3, 28

Wir beschreiten diesen Weg wenn wir wahrnehmen, dass sich das Leben, das wir führen, verdunkelt, unser Geist getrübt ist und unser Köper einem unzugänglichen dunklen Raum ähnelt. Dieses Gefühl beschreibt auch der Begriff “Duhkha” aus dem Sanskrit für unsere deutsche Entsprechung des Wortes „Leid“. Hier ist ein dunkler, enger Raum beschrieben und nur im Licht können wir wirkliche Erkenntnis erhalten. Die Dunkelheit schließt dieses Erkennen gänzlich aus. Vereinfacht können wir dies erkennen: Ein Buch lässt sich nur im Licht lesen und die im Text liegende Lösung herausfinden. Können wir den Text aufgrund von Dunkelheit nicht entziffern, bleibt uns auch die Lösung fern und unerkannt. So brauchen wir also auch ein inneres Licht.

Auf dem Weg des Yoga können wir mit Hilfe von Meditationen die Möglichkeit finden unseren Geist zu erhellen und Herr über das Dunkel in unserem Innern zu werden. So können wir zu einer Erkenntnis und zur Klarheit unserer Gedanken und Gefühle gelangen. Vielleicht entstand so auch die Redewendung, dass uns „ein Licht aufgehen“ kann. Beim Yoga jedenfalls stehen Reflexion und Kontemplation in einer wichtigen Beziehung, deren Thema vor allem das innere und äußere Licht sind.

Als Beispiel kann auch das Gayatri-Mantra dienen, das der göttlichen Sonnenkraft die Ehre erweist. Es nennt sich „Savitr“, das als äußeres Licht in unser Bewusstsein dringt und das wir fühlen, sehen und anbeten können. Das Gayatri-Mantra aber definiert dieses als ein Widerspiegeln des Lichtes in unserem Innern und es wird durch den Begriff „bhargah“ umschrieben. Im Grunde erklärt es die göttliche Gegenwart im Sonnenbereich und umschreibt all ihre Herrlichkeit und Macht. Und sie ist nicht nur das zentrale Licht und dessen Ursprung im Sonnenkreis sondern auch das Licht, das im Leben aller Wesen herrscht. Deshalb finden wir dieses Licht nicht nur außerhalb unseres Selbst, sondern vor allem auch in unserem Herzen, denn dort ist sein ureigener Platz.

Dies also ist der Inhalt einer Meditation, die uns erhellen kann, wenn wir über die verschiedenen Erscheinungsformen des Lichts meditieren. Dieses Licht beschränkt sich nicht auf das Gute sondern es bescheint genau so das Böse in der Welt, das uns Menschen quält, beherrscht und bestimmt. Zu erkennen, dass dieses Licht aus dem Innern des Sonnenkreises von uns nur wirklich wahrgenommen werden kann, wenn es auch in uns aufscheint, kann unseren Zweifel an dem Licht in unserem Innern besiegen.

Nach einem Artikel von Anna Trökes.

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