http://www.yogapad.de http://www.vegetarier24.de http://www.vebu.de http://www.yoga-vidya.de http://www.howtobegood.de

spirituelle-stolpersteine

Spirituelle Stolpersteine

Sogar das spirituelle Leben kennt Sackgassen, deren Gefahren wir nicht auf den ersten Blick erkennen. Dazu gehören Dogmatismus, Egozentrik und viele weitere, die den Ist-Zustand der Betroffenen für kurze Phasen aber auch dauerhaft verändern und beeinflussen können.

Im Vordergrund steht die Einheitserfahrung, die Menschen auf unterschiedlichen Ebenen erlangen können. Manch einen trifft sie beim Sex oder durch Überwinden einer Krankheit oder eigener Ängste, durch Nahtoderfahrungen und ähnliche Situationen. Entscheidend ist, dass es in all diesen Momenten nur noch um das Sein, die Existenz des Menschen geht. Auch vollendete Erfahrungen im Yoga können dieses Gefühl vermitteln. Hat man diese Erfahrungen gemacht, besteht oft auch der Wunsch auf eine Veränderung des Lebens und doch ist der spirituelle Weg mit einer solchen Erfahrung erst ganz am Anfang. Wir können daran wachsen, können uns aber auch selbst Steine in den Weg legen.

Dies geschieht häufig dann, wenn es dem Betroffenen nicht gelingt, die spirituelle Erfahrung richtig in das Lebensgefüge einzuordnen. Ein Grund dafür kann auch die ohnehin schwierige Lebenssituation sein, in der ein solches Ereignis eintritt. Dann geraten die Betroffenen häufig völlig aus dem Gleichgewicht und landen in einer spirituellen Krise. Der Psychater Christian Scharfetter beschreibt diese Ereignisse mit folgenden Begriffen: eintretende Bewusstseinsphänomene, psychosomatische Phänomene mit vegetativ-energetischen Auswirkungen, Phänomene mit Affektdominanz, die desintegrative Ich-Krise.

Der Betroffene erfährt die veränderten Bewusstseinszustände und Synchronizitätsereignisse oder ähnliches als echte Bedrohung, weil er sie nicht einordnen und für sich nutzen kann. Bei den psychosomatischen Verläufen leidet der Mensch unter Frösteln, Beben, Zittern, Infarktähnlichen Schmerzen oder sogar sensorischer Überempfindlichkeit für Töne, Farben und Geräusche.
In der Affektdominanz geht es um negative Grundstimmungen wie zum Beispiel Angst, Schwermut oder Einsamkeit, die das Lebensgefühl beeinflussen. Die desintegrative Ich-Krise gehört zu der schwersten Form, denn hier fühlt sich der Mensch zerbrechlich, verloren und er verliert den Kontakt zu anderen Menschen. All diese Krisen können die Betroffenen schwer belasten, oft jedoch folgt ihnen eine Phase der Achtsamkeit und Reinigung der Seele. Die meisten erfahren diese Krisen daher als Wendepunkt ihres Lebens und sie sind im Anschluss in der Lage ein selbstverantwortliches Dasein zu führen.

Auszüge nach einem Artikel von Doris Iding in Yoga Aktuell.

Kommentar abgeben

Erforderlich

Erforderlich, geschützt


typealive — Wohnaccessoires für Freunde des guten Geschmacks

typealive ist ein kleines Grafikstudio aus Münster. Zwei Designer entwerfen ...

Zum Beitrag

Wie Yoga das Leben auf vielfältige Weise bereichert

Immer mehr Menschen nutzen Yoga, um ihr Leben zu bereichern. ...

Zum Beitrag

Mit dem richtigen Licht eine ruhige Atmosphäre schaffen

Licht hat einen großen Einfluss auf unser Leben. Es beeinflusst ...

Zum Beitrag