Was tun gegen Burn-Out?
Es kann jeden von uns treffen und unserem Leben einen Anschein von Leere und Kraftlosigkeit geben. Nicht allein der Stress zieht ein Burn-Out nach sich, sondern vielmehr eine pausenlose Überforderung und Anspannung in beruflicher oder auch privater Hinsicht. Hieraus entstehen schnell, neben der nachlassenden Leistungsfähigkeit, auch gesundheitliche Beschwerden. Trotzdem gelten noch immer vor allem die Leistungsträger der Gesellschaft, wie Spitzenkräfte in der Unternehmensführung, als besonders gefährdet am Burn-Out zu erkranken. Dabei gibt es einfache Möglichkeiten durch regelmäßiges Yoga der Erkrankung vorzubeugen und die eigenen Kräfte zu bündeln, damit besonders arbeitsreiche Lebensphasen erfolgreich bestanden werden können. Vor allem Kundalini-Yoga ist hier sehr hilfreich zum Stressabbau einzusetzen.
Was Führungskräften im Management besonders zu schaffen macht, ist ihre Sandwich-Position zwischen der oberen und unteren Unternehmensetage. Nicht nur die leitenden Aufgaben, auch Mitarbeiterführung, Zeitdruck, hohes Arbeitsaufkommen und viele andere Faktoren bestimmen hier den Tagesablauf. Das berufliche Können bezieht sich also nicht ausschließlich auf den fachlichen Bereich, sondern auch auf ein verantwortungsbewusstes Handeln und ein authentisches Auftreten gegenüber den Vorgesetzten, Kunden und den Untergebenen. Dadurch ist die persönliche Stärke neben der beruflichen Kompetenz besonders angesprochen.
All diese Ansprüche belasten je nach Einstellung und Lebensführung den Alltag in dieser Managerposition über den beruflichen Bereich hinaus. So gestand kürzlich eine leitende Angestellte eines Unternehmens mit 120 Mitarbeitern, dass die 60-Stunden Woche zwar arbeitstechnisch gut zu leisten sei, sie aber in ihrer Freizeit die Belange der Firma weiterhin stark beschäftigten, so dass sie nur selten abschalten könne.
In den Umfragen der vergangenen Jahre waren mindestens 25% der befragten Arbeitnehmer in Leitungspositionen der Überzeugung, dass sie sich bereits erschöpft und ausgebrannt fühlten. Dieser chronische Erschöpfungszustand, gepaart mit dem Gefühl ständigen Unwohlseins, dauerte bei den Befragten schon mehrere Monate an. Eine wirkliche Definition dieser Erkrankung ist bisher jedoch noch immer nicht wissenschaftlich belegt. Die Symptome sind außerordentlich vielfältig und Betroffene erzählen von Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schlaf – und Verdauungsstörungen. Heute schätzt man, dass etwa 300.000 – 1,5 Millionen Bundesbürger davon betroffen sind.
Die Persönlichkeit der Betroffenen ist zugleich auch der Auslöser für die Erkrankung. Die eigenen Ansprüche, denen man dauerhaft nicht gerecht werden kann und großes persönliches Engagement, das Zurückstellen privater Belange sowie ein perfektionistisches Denken begünstigen das Burn-Out-Syndrom. Im Vordergrund der Bekämpfung solcher Erschöpfungszustände steht also die Bereitschaft, eigene Grenzen und Kapazitäten zu erkennen und dem Stressauslöser entgegenzuwirken. Der hohe Druck lässt sich durch die Ausübung von Yoga besser ertragen und lässt zu, dass die Betroffenen sich reflektieren und sich den eigenen Problemen früh genug stellen.
Nach einem Artikel von Ulrike Reiche gefunden in Yoga aktuell.








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