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Kochen ohne Knochen – Ernährung für Punks und Yogis

Welche Gemeinsamkeiten haben Punk und eine bewusste Ernährung nach yogischen Traditionen?

Vor 13 Jahren schon veröffentlichten Uschi Herzer und Joachim Hiller aus Solingen, die auch für das Punk-Fanmagazin „Ox“ verantwortlich zeichnen, ihr erstes Kochbuch mit vegan-vegetarischem Hintergrund, dem in den darauffolgenden Jahren weitere Exemplare folgten. Vor einem Jahr etwa entstand in der gleichen Ideenschmiede das erste Vegetarier Magazin „Kochen ohne Knochen“.

Nichts Neues und Zukunftsweisendes? Doch, denn die beiden Autoren und Magazinmacher beweisen mit ihrem „Straight Edge“ Ansatz Nachhaltigkeit und echtes Ernährungsbewusstsein. Dass Yogis und Punks beide etwas aus dem Rahmen der Normalität fallen und von manchen Zeitgenossen deshalb negativ bewertet werden, dürften die meisten Menschen erfahrungsgemäß bestätigen. Joachim Hiller, Chefredakteur und Herausgeber von Ox, erkennt in diesem Negativbild ein langlebiges Missverständnis, dem die Haltung des Straight Edge Punk deutlich widerspricht. Die Mitglieder dieser Szene verzichten auf Drogen und Alkohol und beweisen die Nähe ihrer Ernährungsgewohnheiten zum Yoga durch vegane und vegetarische Nahrung.

Dabei entstammt der Name der Szene einem Songtitel der Punkband Minor Threat. Inhaltlich richtete sich dieser 1981 erschienene Song gegen den Konsum von Drogen und vertrat die Verabscheuung von Realitätsflucht und Selbstzerstörung, unter der viele Punks der 1980er Jahre litten. Vielmehr wurde in der Bewegung festgestellt, dass die Mankos aller Lebensbedingungen, die Menschen das Leben schwer machen, in der Gesellschaft zu finden sind. Der Verfasser des Liedtextes, Ian McKaye gesteht bei einem Ox-Interview, dass er Selbstzerstörung als unsinnig erkannte und er sich deshalb von schlechten Angewohntheiten befreite. Dazu gehörte auch die von ihm praktizierte Ernährung – McKaye wurde zum bekennenden Veganer.

Die perfekte Verbindung der Punk-Kultur und vielen Hinweisen, Rezepten, Tipps und interessanten Artikeln in Bezug auf die vegetarische und vegane Ernährung beweisen die Verfasser des „Kochen ohne Knochen“ Magazins, das in Bahnhofsbuchhandlungen und am Kiosk erhältlich ist. Hier kann man sich bei der regelmäßigen Lektüre auch über die Grundzüge der Straight Edge Bewegung informieren. Zusätzlich findet man Konzerttermine, Radioausstrahlungszeiten oder Bewertungen von Restaurants, in denen Veganer und Vegetarier nach ihren Vorlieben zubereitetes Essen genießen können. Wer sich den Gang zum Kiosk oder Buchhandel ersparen will, der kann “Kochen ohne Knochen” auch im Abo kaufen, ebenso wie die Ox-Kochbücher für alle, die regelmäßige Rezepte zur Ernährung ohne Fleisch und tierische Produkte benötigen.

Nach einem Artikel aus dem Yoga Journal von Christina Raferty.

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