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Ayurvedisches Frühstück als Start in den Tag

Durch die Küche des Ayurveda-Arztes Dr. David Frawleys, in New Mexico, wabert frühmorgens das an Nüsse erinnernde Aroma eines Heißgetränks.

Frawley, Direktor des amerikanischen Institutes für Vedic Studien trinkt ein Schälchen Chai-Tee, zusammen mit einem indischen Frühstück, das Gewürze wie Kreuzkümmel, Ingwer und Safran enthält und ansonsten aus Mehl und gekochten Karotten, sowie Erbsen zusammengesetzt und mit Büffelbutter verrührt ist.

Der Doktor baut darauf, dass ein solches Frühstück ihm Energie und einen die Sinne fördernden Tagesbeginn verschafft. Hierdurch wird sein agni, das verdauungsfördernde Feuer, entfacht und hat auch sonst positive Wirkung auf die körperliche Entschlackung. Das Agni ist die metabolische Energie des Körpers, die uns hilft Nahrung durch Wärme in Energie zu wandeln und die uns vor Vitalität sprühen lässt. Außerdem gilt es für die Zeit zwischen sechs und zehn am Morgen als leicht verdaulich.

Das bestätigt auch Marc Halpern, der Gründer und Direktor der kalifornischen Ayurveda-Hochschule. So lebt man gesünder und kann den Tag produktiv beginnen. Man muss sich den Körper als einen Ofen vorstellen, der kurz vor dem Erlöschen noch glimmt. Die Flamme des Vortages muss wieder entzündet werden und mit den von uns häufig am Morgen verzehrten Nahrungsmitteln aus Weißmehl, Zucker und ähnlichen Zutaten erstickt dieses Feuer. Mit ayurvedischer Energie aber hat der Körper den ganzen Tag über ausreichend von diesem Feuer zur Verfügung.

Warme, gut gewürzte und leicht verdauliche Speisen am Morgen sind also sozusagen der „Burner“, unsere Nahrung wie raffinierter Zucker oder kalte Milch sind für das Feuer wie ein löschender Wasserstrahl.
Eine gut ausbalancierende Morgenmahlzeit könnte auch aus gedämpften Äpfeln oder Birnen bestehen, die in warmes Getreide gerührt sind und mit speziellen Gewürzen wie Jamaikapfeffer, Basilikum, schwarzem Pfeffer, Kardamom, Cayennepfeffer, Zimt, Nelken, Bockshornklee, frischem Ingwer, grüner Paprika, Senf, Muskatnuss, Felsensalz, Rosmarin und Safran geht es erst richtig rund.

Wer zunächst einmal ein geeignetes Getränk versuchen will, kann dies mit einem Kräutertee aus Zimt, Nelke, Ingwer und schwarzem Pfeffer tun und so den Appetit und das innere Feuer schüren. Dies entspannt und regt gleichzeitig an und ein entspannter Körper verdaut und arbeitet besser.

Wer nach Art des Ayurveda isst, sollte aber auch besonders langsam kauen und das Essen genießen.
Danach wird der Start in den Tag doppelt gut, ob mit einer Runde Yoga oder am Arbeitsplatz. Ein Versuch, die eigene Ernährung umzustellen auf ein warmes und trotzdem leichtes Frühstück, dem werden die Vorzüge schnell deutlich.

Nach einem Artikel von Nora Isaaks für das amerikanische Yoga Journal.

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