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Yoga als Lebensretter

Es ist eine bewegende Lebensgeschichte, von der die junge Mahan Kirn Kaur Khalsa in ihrem Bericht erzählt.

Mahan hatte schon früh in ihrem Leben große Ziele und auf ihrem selbstdefinierten Lebensplan standen ehrgeizige Ansprüche. Darunter waren der Lauf eines Marathons und der Wunsch, einmal Dollarmillionärin zu werden nur zwei Punkte, die die ehemals gute Schülerin mit Collegeabschluss heute nennt. Im Jahr 2000 aber veränderte sich ihr Leben auf dramatische Weise durch einen unbedeutenden Auslöser. Bei einem Strandlauf in Acapulco verrenkt sie sich den Knöchel und obwohl die Verletzung gering erscheint, will sie in den darauffolgenden Monaten nicht verheilen.

Schon bald ist Mahan gezwungen, medizinische Spezialisten zu Rate zu ziehen, die bei ihre ein RSD Syndrom diagnostizieren. Eine Krankheit von der Mahan noch nie etwas gehört hat und bei der die Ärzte ihr wenig Hoffnung auf Besserung oder Heilung machen können. Es handelt sich bei der Erkrankung (Reflex Sympathetic Dystrophy) um ein chronisches Nervensyndrom, das mit brennendem Schmerz, schweren Haut- und Knochenveränderungen, anschwellendem Gewebe und Berührungsempfindlichkeit einhergeht. Diese Nervenverletzung ruft fast immer irreparable Schäden hervor, weil sie selten genug rechtzeitig diagnostiziert wird.

In der Folgezeit leidet Mahan unter den zunehmenden Symptomen und endet bald darauf im Rollstuhl. Als Schmerz und Empfindungsstörungen kaum noch zu ertragen sind, lässt sie sich Marcaine injizieren. Diese Spritze direkt in den unteren Wirbelsäulenbereich misslingt bei einem der weiteren Versuche und Mahans Bein wird taub und unbeweglich. Eine weitere Behandlung kommt für sie nun nicht mehr in Frage.

Doch hiermit schien es noch nicht genug zu sein, denn viele Folgeerscheinungen treten auf. Weil Mahan sich nur noch auf einem Bein hüpfend fortbewegt, leidet der gesamte Bewegungsapparat und bald sieht sich die ehemals sportliche junge Frau an das Bett gefesselt. Mit dem wachsenden körperlichen Verfall entwickelt Mahan eine unbändige Wut auf Gott. Anscheinend hatten frühere kleine Unfälle ihre Anfälligkeit für die Krankheit begünstigt und der Gedanke an eine Amputation machte sich in Mahan breit.

Ihr Vater sorgt dafür, dass sie in ein spezielles Krankenhaus kommt, damit dort die Behandlung fortgesetzt werden kann und bei einem operativen Eingriff begegnet Mahan in ihren Gedanken plötzlich dem Guru Ram Das, zu dem sie auf Anraten ihres Yogalehrers intensiv gebetet hatte. Und tatsächlich scheint es ihr im Anschluss bereits besser zu gehen. Endgültig vertrieben hat Mahan die schlechten Energien ihrer Krankheit dann aber mit Hilfe eines mexikanischen Heilers. Nach einer einzigen Sitzung kann sie bereits auf den Rollstuhl verzichten. Ihre Rückkehr in die Heimat tritt sie auf Krücken an und sucht sofort nach der Landung ihren Yogalehrer auf. Der fordert sie auf ohne Krücken zu gehen und mehr Yoga zu machen um die Heilung zu beeinflussen. Dass ausgerechnet Mahan die Position des gebundenen Lotus üben sollte, obwohl sie in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist, wundert sie sehr. Aber dies schien genau der Punkt zu sein, die schlechte Energie mit der Hilfe von Yoga zu bekämpfen. Heute hält sie das für ihre Rettung.

Nach einem Artikel von Mahan Kirn Kaur Khalsa für Yoga aktuell.

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