http://www.yogapad.de http://www.vegetarier24.de http://www.vebu.de http://www.yoga-vidya.de http://www.howtobegood.de

wo-spirituelle-gefahren-lauern-koennen

Wo spirituelle Gefahren lauern können

Dass auch auf einem spirituellen Weg Sackgassen lauern können, ist den meisten Menschen sicher nicht fremd, auch wenn man bei sich selbst nicht immer erkennt, wann man in eine solche Sackgasse gelangt.

Hier wären als Beispiel schwierige Erfahrungen, die sich nicht einordnen lassen, das Aufblähen des Ich, die Dogmenverhaftung und viele andere zu nennen. Dass verschiedene Einheitserfahrungen unser Leben begleiten, ist uns sicher auch bewusst. So verschmelzen wir beispielsweise beim Sex mit einer anderen Person oder wir überschreiten eigene Grenzen. Auch Situationen unseres Lebens, wie Unfälle oder andere lebensbedrohliche Momente, die wir überwinden, können Auslöser sein.

Egal, wie wir solche Erfahrungen nennen – sie lassen sich selten eindeutig bewerten und haben keine Duale Ebene. In ihnen entfällt die Unterscheidung von Böse und Gut, Unten und Oben. Alle Völker kennen diese Zustände und haben sie unterschiedlich benannt. Der Hinduismus kennt sie als Purusha Maha-Atman oder Brahman, in der Philosophie des Advaita bezeichnet es das All-Eine. Die chinesischen Philosophen nannten es Tao, der Buddhismus erkennt es als Buddha-Natur und selbst Meister Eckardt hat den Namen Gottheit dafür benutzt. Diese Liste wäre noch weit fortzuführen.

Manche dieser Erfahrungen und spirituellen Gegebenheiten bemerken wir kaum, manchmal aber verändern sie auch unser Leben von Grund auf. Nicht immer aber wird es als Befreiung empfunden, wenn das geschieht. Und so können sie ebenso fördernd wie hemmend auf unserem Weg sein. Nennen wir einen solchen Zustand einmal spirituelle Krise, dann können wir ermessen, dass uns solche Erfahrungen auch völlig aus den gewohnten Lebensrhythmen und uns sogar krank machen können. Es gilt, vor allem in Zeiten, in denen sich unser Leben von Grund auf verändert, die Balance zu behalten und solche Einflüsse nicht zu überbewerten.

Namentlich genannt können hier Bewusstseinsphänomene werden, die das natürliche Körpergefühl beeinträchtigen und die einer Bewusstseinsreise gleichen können. Sogar Erscheinungen von Poltergeistern und anderen Visionen sind möglich. Solche Situationen können Angst machen.

Reagiert unser vegetatives Nervensystem, können in der Folge Schmerzen in Kopf und Bauch aber auch hypersensorische Empfindungen oder Depressionen auftreten. Zwar kennt der Kundalini-Yoga solches Erleben als Reinigungsprozess an, aber auch hier ist Vorsicht geboten. Es können auch besondere Hitze – oder Kälteempfindungen Folge des Yoga sein, wenn die Energiechakren angefacht werden.

Im schlimmsten Fall verliert jemand die Ich-Bezogenheit zum eigenen Körper und Bewusstsein, bezeichnet als Ich-desintegrative Krise. Geschehen solcherlei Veränderungen in der Begleitung durch Profis und können aufgearbeitet werden, haben sie durchaus positive Auswirkungen auf uns und unsere spirituelle Entwicklung. Dann lässt sie sich am Ende als persönliche Wiedergeburt erleben und erweitert den Horizont.

Nach einem Artikel von Doris Iding, gefunden bei Yoga aktuell.

Kommentar abgeben

Erforderlich

Erforderlich, geschützt


typealive — Wohnaccessoires für Freunde des guten Geschmacks

typealive ist ein kleines Grafikstudio aus Münster. Zwei Designer entwerfen ...

Zum Beitrag

Wie Yoga das Leben auf vielfältige Weise bereichert

Immer mehr Menschen nutzen Yoga, um ihr Leben zu bereichern. ...

Zum Beitrag

Mit dem richtigen Licht eine ruhige Atmosphäre schaffen

Licht hat einen großen Einfluss auf unser Leben. Es beeinflusst ...

Zum Beitrag