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Yoga – auf den Menschen zugeschnitten

Bereits seit vielen Jahren unterrichtet der Inder R. Sriram auf seine spezielle Art und nutzt so Heilkraft und Emotionalität des Yoga zur Lebensbewältigung. Dabei beruft er sich auf Traditionen von T.K.V. Desikachar und T. Krishnamacharya. Es ist ihm wichtig auf die individuellen Bedürfnisse und Grenzen seiner Schüler einzugehen.

Seine ersten Kontakte zum Yoga verschaffte ihm die religiös geprägte Kindheit und sein Grundinteresse an allem Spirituellen, dem er begegnete. So las er schon früh in Schriften des 12. Jahrhunderts und während der Studienzeit vor allem auch die Werke großer Denker und Philosophen der westlichen Welt. Auf den Hinweis eines Freundes kamen die Yogasutras Patanjalis und Samkhyakarikas hinzu, ehe er von den Lehren Krishnamacharyas erfuhr. Zu diesem Zeitpunkt aber steht er dem Yoga eher ablehnend gegenüber, denn die Askese, die er hierin sieht, ist ihm fremd.

Auf Drängen seiner späteren Frau begann er aber mit Asanas und war jahrelang Schüler bei Desikachar. Der gab ihm mit auf den Weg, dass Yoga nicht kompliziert sein muss, sondern vielmehr eine allgemeine Wachsamkeit bedingt. Der eigene Fokus auf das Leben sollte scharf gestellt werden, damit man sich dem yogischen Zustand nähert. Vor allem aber gilt, dass sich Menschen nicht an Yogatechniken anpassen müssen, sondern umgekehrt, damit eine Lebensnähe entstehen kann.

Im Einzelunterricht bei Sriram geht es vor allem darum eigene Bedürfnisse und Interessen zu entdecken, für die er dann persönliche Übungsfolgen entwickelt. So kann einer mangelnden Motivation entgegengewirkt werden. Auch körperliche Unzulänglichkeiten fließen in die Wahl der Übungen ein.

Sriram will unterscheiden, ob der Schüler auf Grund von Schmerzen und Erkrankungen oder einer durch Bewegungsmangel entstandenen Steifigkeit Probleme bei den Übungen hat. Wer hier den spirituellen Zugang sucht und weniger die körperliche Betätigung, der findet gemeinsam mit ihm den passenden Weg zum Beispiel in Pranayama Übungen. Seine Haltung zum Kopfstand erklärt seine Grundeinstellung zu solcherart Übungen. Für ihn selbst durchaus von Vorteil, erkennt er bei Menschen mit Rücken- oder Schulterschmerzen die Begrenztheit solcher Übungen – und das ist nur ein Beispiel für viele. Nach seiner Ansicht ist daher auch die Grundlage allgemeiner Richtlinien nicht jederzeit anwendbar. Eher gilt es genau hinzuschauen auf den Übenden, sein Alter, sein Wohnumfeld und seine derzeitige Situation, als Basis für die für ihn geeigneten Übungen.

Ob aber die gewünschte Wirkung beim Schüler eintritt, lässt sich meist nicht innerhalb kurzer Zeit erkennen. Man sollte sich aber nach einer Yogastunde nicht schlechter fühlen als zuvor sondern wach und gelöst.

Nach einem Interview von Doris Iding für Yoga aktuell.

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