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Unsere Haut als Spiegelbild unserer Emotionen

Nach den Lehren des B.K.S. Iyengar weist die Beschaffenheit der Haut durch Schlaffheit oder Straffheit darauf hin, wie es um die Stabilität der Emotionen eines Menschen bestellt ist.

Deshalb achtet der Yogi auch auf den Zustand seiner Körperhülle und geht achtsam mit ihr um. In unserer vom Industrialismus geprägten Welt begegnen uns täglich schädliche Gifte, vor denen man sich schützen sollte, wie es auch Buchautor Hardy Fürch empfiehlt.

Wir wissen, dass unsere Haut am Dekolleté durch andauernde starke Sonneneinstrahlung faltig wird, aber eine eingesackte und schlaffe Haut im Bereich der oberen Brust ist ebenso Zeichen für emotionale Belastung. Die Festigkeit dieser Partie spiegelt unsere Stabilität wider. Dazu muss Brust und Zwerchfell gefestigt sein und bei beweglicher Rückenmuskulatur eine gelassene Atmung erfolgen können. Der so gebildete „mutige Geist“, zusammen mit einer bewussten Lebensführung und innerer und äußerer Reinlichkeit bewirkt Wunder. Aber auch Organe und Gedanken bedürfen dieses pfleglichen Umgangs und der Reinigung, so beschreiben es bereits die fünf Niyamas des Patanjali.

Unsere Haut gilt als Abgrenzung und Angrenzung an die äußere Welt. Wer zunehmend giftigen Schadstoffen ausgesetzt ist oder unter Neurosen und psychischen Belastungen leidet, dessen Haut hat meist die Folgen sichtbar zu tragen. Wer nicht auf Kosmetika verzichten kann, sollte Naturkosmetika wählen, die selbstverständlich ohne Tierversuche produziert sein sollten. All diese Wirkstoffe treten schließlich direkt mit unserer Haut in Kontakt.

An zweiter Stelle liegt das Augenmerk auf der Natürlichkeit unserer Kleidung. Dabei ist jedoch nicht nur wichtig, ob es sich um natürliche Fasern handelt, sondern auch wie deren Herstellungsprozess verlaufen ist. Oft genug kommt bei der Bearbeitung von Baumwolle reichlich Chemie zum Einsatz. Wer beim Tragen dieser Kleidung ins Schwitzen kommt, schleust diese Stoffe über die Haut direkt in den eigenen Körper – und reagiert womöglich allergisch.

Ähnliche Kriterien sollten auch für die Übungsmatte des Yogis gelten, denn noch immer sind Kunststoffmatten auf dem Markt, die schädliche Weichmacher enthalten. Schon der Philosoph Immanuel Kant wusste um die zentrale Rolle, die unsere Haut für den Menschen spielt, denn er erklärte, die Hand, mit der wir greifen, sei der sichtbare Teil unseres Gehirns. Schon im Kindesalter begreifen und befühlen wir unsere Welt. Was uns schockiert, geht uns „unter die Haut“ und manches verursacht uns die sprichwörtliche Gänsehaut. Wer aber „mit heiler Haut davon kommen“ will, sollte ihr nicht zu viel zumuten, damit er sich wieder „wohl fühlen kann“ in seiner Haut.

Nach einem Artikel von Hardy Fürch, gefunden beim Yoga-Service.

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