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Die zentrale Stellung des Halswirbels

Fast alle Yogalehrer und auch die vom Alltag gestressten Studenten gestehen, dass Entspannungsübungen bewirken, dass jeder Teilnehmer gern wieder zur Yogaklasse zurückkehrt. Und während man die Entspannung fast aller Körperteile als Genuss empfindet, kann besonders die des Nackenbereichs der Schlüssel zur völligen Entspannung des gesamten Körpers sein.

Wer hier ansetzt, ermöglicht den Studenten eine bessere Körperwahrnehmung, die ein verkrampfter Nacken oder eine belastete Kiefermuskulatur häufig verhindern.

Aber es gibt auch ungeeignete Übungen, die die Autorin und Yogalehrerin Julie Gudmestad als „verbotenes Territorium“ bezeichnet. Dazu gehören auch Halsrollen und Halserweiterungsübungen (Hier besonders, wenn der Kopf auf den Rücken herabhängt und somit die Rückseite des Halses zusammenpresst), die zum Beispiel den Blutfluss zum Gehirn blockieren oder die Halswirbel belasten, so dass im schlimmsten Fall daraus eine Arthritis entstehen kann. Und während die Verkrampfung mit dem Alter zunimmt, gilt dies im Besonderen auch für die Gefahren, die diese Übungen beinhalten können. Es geht Julie also vor allem darum, alternative Übungen anzubieten, die risikofrei sind.

Allen, die schon einmal Verletzungen des Halswirbels erlitten haben, empfiehlt die Trainerin dringend, sich zuvor mit einem Mediziner zu besprechen um etwaige Risikofaktoren auszuschließen. Dann kann man bedenkenlos mit einigen Übungen beginnen.

Schon die Entspannung unserer belasteten Kiefermuskulatur, die jede Anspannung sofort übel nimmt, kann auch den Verspannungen im Bereich des Nackens helfen. Deshalb ist es hilfreich, die Studenten zunächst dazu aufzufordern den Kiefer sanft fallen zu lassen und ihn durch kleine kreisende Bewegungen zu lockern. Immer wieder sollten die Studenten daran erinnert werden, dass es gut tut, den Hals vom Brustbein her auszustrecken, damit die oberen Wirbel sich entfalten können. Dabei muss die Schulterpartie an ihrem gewohnten Platz bleiben. Gestreckt wird nur der Hals.

Diese Übung wird durch einige kleine Hilfsmittel erleichtert. Studenten, die dazu neigen, die Schulterblätter anzuheben, bekommen einfach kleinere Gewichte in beide Hände. Das führt dazu, dass die Schultern in der vorgesehenen Position verharren und der Halswirbelbereich sih nun wie gewünscht dehnen lässt.

Eine weitere Übung absolviert man, in dem man eine Hand auf der gegenüberliegenden Schulter platziert und diese mit sanftem Druck hinunter presst. Währenddessen sinkt der Kopf, geradeaus schauend auf die andere Schulterseite und die Seitenstränge der Nackenmuskulatur werden gedehnt. Im Anschluss führt der Blick bei der Übungswiederholung in Richtung der eigenen Achselhöhle. Man neigt also das Haupt wie zu einem freundlichen Gruß. Dann gleitet der Kopf in die Startposition zurück. Beide Übungen werden natürlich mit der anderen Körperhälfte gegengleich vollzogen.

Nach einem Artikel von Julie Gudmestad aus dem amerikanischen Yoga Journal.

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