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Die verschiedenen Wege der Lichtmeditation

Immer wieder folgt ein Yoga-Sadhana den alten Anrufungen aus dem Brhadaranyaka, einem Reinigungsritus vedischen Ursprungs.

Diesen Weg beschreiten wir, weil wir immer wieder realisieren, dass es in unserem Leben dunkel geworden ist, unser Geist Eintrübungen unterworfen und der eigene Körper undurchdringlich und unzugänglich ist wie ein Raum, in den kein Licht mehr eindringen kann. Das sanskritische Wort für das Leid – Duhkha – meint im wörtlichen Sinne diese Enge und Dunkelheit eines Raumes. So dem Leid entgegenzuwirken, ist nahezu unmöglich, denn nur das Licht erlaubt uns, die Wahrheit zu erkennen.

Wer in einem Text die Lösung eines Problems entdecken will, der muss ihn entziffern können und benötigt dafür auch ausreichendes Licht. Genau so geht es uns auch, wenn wir unsere innere Problematik zu erkennen suchen: Ohne die nötige Erleuchtung wird uns die Klarheit fehlen. Als Hilfe dazu dienen uns vor allem Meditationen und die yogischen Methoden und Gedanken. Mit ihnen lassen sich immer wieder Erleuchtung und Erkenntnis erreichen. Schon früh sind diese Riten grundlegender Inhalt des yogischen Weges und der Umgang mit ihnen erlaubt uns Reflexion und Kontemplation über unser inneres und äußeres Licht, damit uns im übertragenen Sinne dieses „Licht aufgeht“.

Nehmen wir als Beispiel einmal das Gaytri-Mantra, das die Verehrung der Sonne und ihrer göttlichen Kraft zum Inhalt hat. Das als „Savitr“ bezeichnete äußere Licht wird nicht nur wahrgenommen, sondern auch angebetet und so wird es fühlbar lebendig. Wenn uns dies gelingt, spiegelt es unser eigenen inneres Licht, das wir „bhargah“ nennen und das eine Gottheit umschreibt, die in der Macht und Herrlichkeit der Sonne gegenwärtig ist.

Dieses „Licht vom Licht“, gelagert im Kreis der Sonne, steht für das Licht im Dasein der Wesenheiten dieser Welt. Die Kraft dieses Lichtes findet sich in uns und außerhalb unseres Denkens und Fühlens. Und seine Kraft besteht vor allem darin, dass hier das Licht auf alles fällt: Auf das Böse und das Gute, auf Situationen voller Freude aber auch Leid.

Wer sich mit dieser Kraftquelle verbindet, der kann daraus sinnerfüllt leben. Bezweifeln wir seine Gegenwart, können wir uns deutlich machen, dass das von außen kommende Licht auch in uns sein muss. So lässt sich unser Geist im Sinne der Lichtmeditation erhellen. Viele Begegnungen mit dem Leid, die unser Leben verdunkeln können uns so auf einen Weg bringen, der alles Negative zum Guten wendet und ihm auf diese Weise einen Sinn gibt.

Nach einem Artikel von Anna Trökes, gefunden bei Yoga aktuell.

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