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Yogastile willkürlich mischen?

Diane aus New Jersey stellt dem Yoga-Experten John Friend folgende Frage: Dort wo ich lebe, kann man maximal einmal pro Woche einen Yogakurs eines bestimmten Stils belegen. Sollte ich verschiedene Kurse miteinander mixen um größere Möglichkeiten zu haben oder sollte ich mich auf einen Yogastil beschränken?

Hier ist John Friends Antwort
Es gibt ein Für und Wider im Laufe einer Woche mehrere Yogastile zu mischen, auch wenn es sich um gute Yogalehrer handelt, die den jeweiligen Stil vermitteln. In jedem Fall verspricht ein solches Auswahlverfahren eine Fülle von unterschiedlichen Erfahrungen. Doch die Gewichtung der Stile kann sehr unterschiedlich sein. Man kann sie etwa in drei Hauptkategorien einordnen.

Mancher Yogastil legt größten Wert auf Disziplin und körperliche Anstrengung, bei anderen steht die Entspannung im Vordergrund. Manche Klassen sind temporeich und stark strukturgeprägt, in anderen geht es an das Tempo der Schüler angepasst voran und achten darauf, was gerade machbar ist. Es gibt Gruppen, in denen geht es in der Hauptsache um perfekte anatomische Anordnung der Posen und andere legen Wert auf Atemtechniken und Emotionen der Teilnehmer.

All diese Unterschiede machen auch die Vorteile des entsprechenden Stils aus und bieten körperliche, geistige oder emotionale Erkenntnisse und Ergebnisse. Sie könnten also aus allen Stilen das sammeln, was Ihnen gut tut.

Doch es gibt auch eine Kehrseite bei dieser Vorgehensweise. Mancher ist irritiert von der Unterschiedlichkeit der Instruktionen des Lehrers oder kann die Anforderungen nicht auseinanderhalten. Ein Lehrer erwartet ruhiges Atmen, der andere bevorzugt das kenntliche Atemgeräusch. Oder die Lehrer gewichten innere und äußere Beinposition völlig unterschiedlich. Auch die Philosophien können stark voneinander abweichen und passen in manchen Fällen gar nicht zueinander.

Der Übende muss also ein gewisses Maß an Selbstsicherheit mitbringen, damit er aus den Grundeinstellungen zur Spiritualität und Philosophie auszusuchen weiß und sich von anderslautenden Übungsanleitungen nicht ständig verwirren lässt.

Nach einem Artikel von John Friend im amerikanischen Yoga Journal.

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