Eine gute Libido hat viele Komponenten
Und doch kann darin auch für diese Menschen ein Körnchen Wahrheit liegen, dem man auf den Grund gehen sollte.
Unser Sexualtrieb arbeitet nur dann reibungslos, wenn wir uns wohl fühlen. Dazu gehört die körperliche Gesundheit ebenso, wie eine feste Gemütslage, die nicht von negativen Einflüssen gestört wird. Solcherart Störungen tauchen zunächst nicht primär im Zusammenhang mit dem Sex auf, sondern beeinflussen beispielsweise auch unsere geregelte Verdauung. Wir müssen also dafür sorgen, dass wir emotional wieder in Fluss kommen, damit alles so befriedigend werden kann, wie wir es uns wünschen.
Sicher hat das Alter mit seinen hormonellen Zyklen gewisse Schwankungen für uns parat und auch eine Diät oder die Einnahme bestimmter Medikamente bremsen unsere Libido aus. Wer stets unter Stress steht, auch der hat immer wieder Schwierigkeiten, die sich auch auf den sexuellen Trieb erstrecken. Es ist wie bei einer Batterie, die sich langsam entleert, so dass unser Körper nur noch zwei Grundbedürfnisse erfüllt und zwar das Essen und das Schlafen.
Auch eine Trauerphase, hervorgerufen durch den Verlust eines Menschen verhindert, dass sich unser Körper auf der sexuellen Ebene wohl fühlt. All das ist völlig normal und sollte bei mangelndem Sexualtrieb zunächst hinterfragt werden um der Angelegenheit auf den Grund zu kommen.
Es geht daher auch um das Erkennen kleinster Zeichen, die uns hemmen und unsere Lust negativ beeinflussen. Wer sich nicht auf die Suche nach diesen Signalen macht, der wird sich schwer tun gegen eine mangelnde Libido anzugehen. Dass man dies ruhig gemeinsam mit dem Partner tun sollte, erhöht das Zusammenwirken der emotionalen und körperlichen Liebe und bewirkt eine besondere Beziehungsebene, bei der Sex nach der Überwindung der Schwierigkeiten wieder Freude und Lust bereiten kann.
Wenig hilfreich ist es, dem Partner, dessen Sexualbedürfnisse und Fähigkeiten zeitweise nicht dem gewohnten Bild entsprechen, auch noch ein schlechtes Gewissen einzureden oder sich über ihn lustig zu machen. Auf dieser Basis verstärken sich bereits vorhandene Ängste und es wird schwerer, sich beim Sex wieder wohl miteinander zu fühlen.
Nach einem Artikel von Scott Blossom, erschienen im amerikanischen Yoga Journal.








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