Yoga macht Sex besser
Viele traditionell geführte Beziehungen kennen einen dauernden Kampf um Kontrolle und Macht. Frauen bevorzugen Männer, die ihnen Sicherheit und Rückhalt geben – wird die Kraft zu stark, schreckt sie aber ab. Männer lieben es aufmerksam umsorgt zu werden, wollen aber eigenständig bleiben und sich nicht kontrollieren lassen.
Yoga hilft dabei diese Machtkämpfe auf Dauer in den Hintergrund treten zu lassen. Es lehrt, dass es für eine Zweierbeziehung mehr gibt, als die Macht über den anderen. Paare sollen einander ergänzen durch ihre persönlichen und individuellen Qualitäten. Zwei Einzelkämpfer können nicht zu einer Einheit zusammenwachsen. Diese Sicht auf die Partnerschaft beeinflusst auch das Sexualleben.
Doch auch die körperliche Praxis des Yoga hat ihren Anteil am guten Sex. Selbstbewusstsein, körperliche Fitness und eine gesicherte Gemütslage geben mehr Energie. Die Nerven werden gestärkt und die Blutzufuhr der inneren Organe verbessert. Die Empfindungsfähigkeit steigt durch Atemübungen und das Einüben von Yogaposen. Yoga steigert die Selbstzufriedenheit und wirkt sich auch auf die Innigkeit einer Partnerschaft aus. Da auch die Genitalorgane durch Muskelspannungen und Kontraktionen während der Posen gestärkt und ausbalanciert werden, empfinden viele Yogis ihre Orgasmen intensiver als zuvor.
Vor allem der Beckenbereich erfährt durch die Regelmäßigkeit der Übungen besondere Stärkung. Außerdem lernt man beim Yoga schnell, die innere Aufmerksamkeit auf bestimmte Bereiche des Körpers zu konzentrieren. Auch das ist hilfreich, wenn es in der sexuellen Beziehung gut klappen soll.
Sex ohne Liebe und ohne innige Beziehung aber bleibt leer und erfüllt den Menschen nicht. Der Partner bleibt dann ohne grundlegende Bedeutung für die eigene Lebensführung. Daher bedingt auch die gemeinsame Kommunikation zwischen den Partnern, dass das Zusammenleben und Zusammenwirken zweier Menschen wächst und unterstützt wird. Zuhören und Reden können, dem anderen Rückhalt zu bieten und in Harmonie zusammenzuleben kann dazu führen, dass die Beziehung im Bett ihre Erfüllung findet und so bleibt Sex das Größte, das zwei Menschen miteinander teilen können.
Nach einem Artikel in Yogarelations.








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