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Auswirkungen der Kundalini Praxis

Eine stattliche Anzahl an Fragestellern hat sich in dieser Woche gemeldet um sich über Einzelheiten zum Thema Kundalini zu erkundigen. Allen Lesern, die sich an dieser Stelle nicht für das Thema interessieren, wird geraten, an der Stelle aus der Lektüre auszusteigen.

Ich verspreche auch, in der kommenden Woche wieder einmal über ein anderes Yogathema zu schreiben und meine derzeit sehr große Affinität zum Kundalini beiseite zu schieben, auch wenn ich nicht vor habe aus meinem Kundalini Delirium je wieder aufzutauchen.

Für heute aber gilt: Alle die noch mehr über Kundalini wissen wollen, sind hier an der richtigen Stelle gelandet und sollten unbedingt weiter lesen. Kundalini gilt als Energieform, die das weibliche Potenzial stützt und die im ersten Chakra ihren Sitz hat. Diese Energie wird durch Yoga angestachelt und freigesetzt, bis wir auf diese Weise mit dem weiblichen Teil des Universums, dem Göttlichen verbunden sind.

Dies geschieht vor allem durch die kriyas, das sind die spezifischen Übungen und Meditationen, dem Chanting, Pranayamas sowie dem Entgiften des Atems. Wer bei Google nachschaut, was Kundalini bedeutet, dem begegnen Begriffe wie Mystik, Geist, Kreativität, Macht, Sanftheit und ähnliches. Schon nach zwei Wochen Kundalinipraxis machte sich bei mir Folgendes bemerkbar: Mein drittes Auge scheint nach der Yogapraxis zu summen. Das ist die Erscheinung des sechsten Chakras und ein wunderbar erhebendes Gefühl. Mein Hals und meine Brust sind voll von angenehmer Wärme, was auf die Chakren vier und fünf zurückzuführen ist.

Unterhalb meines Bauchnabels bemerke ich eine vibrierende Erregung, die sich fast ein wenig erotisch anfühlt. Ich wendete meine Aufmerksamkeit mit dem Kundalini vor allem mir selber zu und dadurch fühle ich mich gestärkt. Auf physischer Ebene spüre ich den Wunsch zu tanzen und rhythmische Bewegungen zu vollziehen. All diese Emotionen und Empfindungen mögen sich von denen anderer Praktiker unterscheiden. Jeder ist deshalb eingeladen, meine Aufzählung zu verbessern oder zu vervollständigen, wo sie lückenhaft geblieben ist. Wer sich nach der Lektüre aber neugierig fühlt und es gerne ausprobieren und für sich entdecken möchte, der ist herzlich eingeladen sich selbst dem Kundalini Yoga zu widmen und sich davon gefangen nehmen zu lassen.

Nach einem Artikel von Kristin Shepherd, gefunden im amerikanischen Yoga Journal.

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