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wer-glaubst-du-zu-sein

Wer glaubst du zu sein?

Lauren, Yoga Lehrerin in LA verletzte sich während einer Unterrichtsstunde am Knöchel und da sie stets hart gegen sich selbst ist, arbeitete sie ohne zu zögern weiter und gegen den Schmerz an. Beim späteren Arztbesuch bewies sich das als fataler Fehler, denn nun war Lauren gezwungen, mindestens vier Wochen zu pausieren.

Dieser doch eigentlich kleine Zwischenfall stürzte Lauren in eine Identitätskrise, denn schon vom Teenageralter an hält sie große Stücke auf ihre Körperkräfte und schöpft daraus nicht zuletzt auch ihre Selbstachtung und als Lehrerin für Yoga lebt sie natürlich auch von den Einkünften, die ihre körperliche Fitness bringt.

Natürlich weiß sie rational einzuschätzen, dass sie trotzdem unterrichten kann und ihr Lebensmodell zu keiner Zeit in Frage gestellt wird, aber ungeachtet dessen fühlt sie sich seit dem „Unfall“ ein wenig desorientiert. Ihr Selbstvertrauen hat darunter gelitten und davon muss Lauren sich erst einmal erholen.

Georges Problem ist anders geartet. Seine Frau hat ihm mitgeteilt, dass sie ein Verhältnis mit einem anderen Mann hat und von nun an eine offene Ehe bevorzugen würde. Georges Leben ist in den Grundfesten erschüttert und er hält sich selbst für unfähig eine gute und dauerhafte Beziehung zu führen. Er beschreibt das mit wenigen Worten: „Ich weiß nicht, wer ich bin, wenn die Person, die ich liebe, mich nicht mehr will.“ Es scheint, als habe sich George nur über diese Beziehung zu seiner Frau identifiziert und trotzdem ist die Verwundung, die er erfahren hat, der von Lauren ganz ähnlich.
Bei beiden hat sich der Sinn des Lebens in Frage gestellt, ihre Identität hat Sprünge bekommen und dadurch machen sich negative Gefühle frei, die durchaus seit der Kindheit in beiden brodeln können. Ein Blick aus yogischer Sicht auf das Erlebnis von Lauren und George würde aber sagen: Beschäftige dich damit, wer du eigentlich bist.

Wenn das Umfeld, in dem wir uns sicher fühlen durch Erschütterungen ins Wanken gerät, dann gilt es, auf uns selbst zu schauen. Dann gibt es nichts mehr, wohinter wir uns verbergen können. Doch gerade das ist eine Chance, das eigene Leben neu in den Blick zu nehmen. Wer sich mit dem Patanjali Sutra II.5 befasst, der findet dort vier wichtige Hinweise für den Umgang mit sich selbst. Dieser Weg kann sich für viele von uns als gut erweisen. Auch Lauren und George wären hier auf dem richtigen Weg.

Nach Auszügen eines Artikels von Sally Kempton für das amerikanische Yoga Journal.

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