Nudismus und Yoga
Kristin schreibt über ihre heimische Yogapraxis und der Kommentator sagt, er liebe nackten Yoga. Sie schildert ihre Erfahrungen mit dem Meditieren, Chanten und der göttlichen Verbindung und erhält die Antwort, dass jemand nackten Yoga favorisiert. (Nun fragt sie sich, ob etwa nur noch die Fraktion der Nudisten ihren Yogablog liest.) Es scheint jedenfalls eine sehr dringende Frage zu sein, die förmlich nach einer Beantwortung lechzt.
Und so kommt Kristin zu einer Antwort, die ihre eigenen Vorlieben erklärt:
Ihr fällt ein, dass ein schottischer Comedien das Liebesleben mit seiner Frau als „Fleisch und Kartoffel-Sex“ beschrieben hat. Dieses ganz normale fast langweilige und nicht außergewöhnliche Sexleben, an dem nichts Spektakuläres zu finden ist. So geht es Kristin mit Yoga. Sie mag es ganz normal. In abgetragenen Flanellhosen. Zu Beginn trägt sie zwei T-Shirts und wenn sie warm geworden ist, zieht sie eines davon aus. Und dicke Socken trägt sie auch gerne.
Und was soll nun dieses ganze Nudistengefasel? Niemand würde nackt zum Einkaufen ins Lebensmittelgeschäft oder zum Bowling gehen wollen. Und obwohl dort, wo Kristin wohnt, sie beim Yoga niemand beobachten kann, hat sie es bisher nicht nackt versuchen wollen. Doch wenn es dem Blog-Kommentator weiterhilft, wird sie es in der Zukunft gerne einmal im dunklen Kämmerlein versuchen mit Lerche, Hai und Hund. Danach wird sie ihre eigene Meinung über das „Nackt-Yoga“ haben und diese sicherlich mit dem fleißigen Schreiber und der Blogwelt des Yoga teilen.
Nach einem Blog-Artikel von Dr. Kristin Shepherd, erschienen im amerikanischen Yoga Journal.








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