Hilfreich bei Spannungsschmerzen
Als sie in den frühen 1990er Jahren als alleinerziehende Mutter von Russland nach Amerika kam, galt ihre Sorge allein der Frage, wie sie mit ihrer Tochter in den USA ein neues Leben aufbauen könnte. So verbrachte sie endlose Stunden in ihrem Job als Reinigungsfrau in einem Hotel, dem einzigen Arbeitsplatz, den sie hatte finden können, und sie hatte nie Zeit und Gelegenheit sich auszuruhen. Unablässig war sie mit existenziellen Fragen beschäftigt. Und ihre Rücken, und Nackenmuskulatur litt unter der ständigen seelischen und körperlichen Anspannung, was der Auslöser für Migräneanfälle war. Nichts schien ihr ein wenig Erleichterung verschaffen zu können.
Trotzdem ließ sie sich nicht davon abhalten gegen den Schmerz anzukämpfen und ihre Gesundheit zu fördern. Schon seit ihrer Kindheit hatte sie sich durch Gymnastik, Volleyballspiel und Tanz fit gehalten und so begann sie wieder regelmäßig zu laufen und Sport zu treiben. Yoga betrieb sie bereits seit dem Jahr 2002 und tatsächlich wurde ihre Migräne dadurch günstig beeinflusst, aber der grundsätzliche Schmerz blieb bestehen.
Tatiana ist kein Einzelfall. Wir alle leben in einer Welt, die uns eine ständige Grundspannung abfordert und wir durchlaufen unsere hektischen Tage und beschäftigen uns in Gedanken ständig mit den Sorgen im Job, der Zukunft unserer Kinder, unseres Planeten und vielem mehr. Dass wir dabei auch noch viel zu viel Zeit im Sitzen verbringen ist ein zusätzliches Übel und beschert uns zusammengedrückte Rückenwirbel und verhärtete Schultermuskeln. Diese Last ist uns so unwillkommen wie ein Wintermantel an einem Sommertag und sie wiegt genau so schwer.
Mit den von mir entwickelten Übungen konnte ich Tatiana helfen, denn schon nach kurzem Aufenthalt in meinem Workshop und den regelmäßigen Übungen für etwa 5-10 Minuten am Tag war sie am Ende schmerzfrei. Sie verspürte endlich die langersehnte Entspannung und konnte sich wieder frei bewegen. Eine Anleitung dafür entwickelte Barbara ausgehend von den eigenen Bewegungsschwierigkeiten.
Nach einem Artikel von Barbara Benagh für das amerikanische Yoga Journal.








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