Periodisches Training auch beim Yoga
Hochleistungs- und Ausdauersportler trainieren ohnehin in zyklischen Phasen und während eines Wettkampfes kennt man das Prinzip der Vorrunden und Endausscheidungen als Methode eine Meisterschaft zu entscheiden.
Unserem Körper ermöglichen diese periodischen Arbeitsfolgen, den Blick auf besondere Fähigkeiten und Anforderungen zu fokussieren und danach direkt zum nächsten Punkt zu schreiten. Beim Yoga aber ist das oft anders. In den meisten Studios macht man sich solche Verfahrensweisen nicht zum Vorbild. Wer aber die athletische Arbeit gewohnt ist, der kann für sich selbst einen eigenen Trainingsplan erstellen, der sich als hilfreich erweisen kann. Vor allem ist er eine gute Basis für alle Trainingseinheiten, die mit dem Yoga nicht in direktem Zusammenhang stehen mögen.
Bist du noch in der ersten Vorbereitungsphase für einen Wettkampf, dann kannst du in deiner Yogapraxis vor allem Stärke aufbauen, eine eventuelle Unausgewogenheit deines Körpers bemerken und dagegen ankämpfen. In einer solchen Phase in einer Yogaklasse zu landen, die die Brisanz deiner Vorbereitung nicht wahrnimmt, würde sich als weniger hilfreich erweisen.
Je weiter deine Trainingsphase voranschreitet und du dich dem Wettkampfziel näherst, desto wichtiger kann Yoga auch für deine mentale Verfassung werden. Natürlich musst du deinem Yogalehrer auch von deiner sportlichen Vorbereitung berichten, damit er darauf in seinem Rahmenplan Rücksicht nehmen kann. Nur dann kann er gemeinsam mit dir herausfinden, was du an welchen Tagen benötigst.
Wer ein Studio gewählt hat, das sein vorgegebenes Programm abspult ohne den Blick auf den Schüler zu richten, der sollte besser noch einmal umschwenken oder sein Yoga auf die heimische Matte verlegen. Wichtig ist auch, dass man an schweren Trainingstagen beim Yoga sanfter mit dem eigenen Körper umgehen sollte und die anstrengende Praxis auf Tage verlegt, die dem Körper wenig abverlangen. Dann kann Yoga sich perfekt in den periodischen Trainingsplan einpassen, egal welche Sportart du betreibst.
Nach einem Artikel von Sage Rountree für das amerikanische Yoga Journal.








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