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Unterwegs auf beseelten Socken

Der Firmenname, den Karin Schmehl für ihr Unternehmen gewählt hat, spricht für sich: Dakini Handart“ ist ein Sinnbild für die gleichnamige buddhistische Frauenfigur, die mit vielen Armen und Händen gleichzeitig agiert.

Dahinter verbergen sich im übertragenen Sinn die derzeit 20 Strickerinnen, die Karin Schmehl mit der Erstellung ihrer „Seelensocken“ beschäftigt. Und was es mit den Seelensocken auf sich hat, das ist etwas wirklich Besonderes.

Während des Strickens wird nicht nur das sichtbare Garn verarbeitet, sondern die fleißigen Frauen verweben Verse, individuelle und universelle Wünsche, Gebete und Mantras mit jeder einzelnen Masche, die sie arbeiten. In einer immerwährenden Wiederholung sprechen die Strickerinnen diese Worte und Zeilen, damit so diese Bestrumpfung eine wirkliche Seele erhält, die dem Träger im Leben Kraft geben soll.

Diese Tradition kennen nicht nur die Korbflechter der Wüstenvölker aus grauer Vorzeit. Hier wird sie neu interpretiert und macht so aus einem Sockenpaar eine Art Gesamtwerk, das neben der qualitativ hochwertigen Wolle eine ebenso große Menge an guten Gedanken enthält.

Dass das Material dafür auf Bambusnadeln gestrickt wird und nicht aus Niedriglohnländern sondern dem deutschen Bundesgebiet stammt, versteht sich für Karin Schmehl von selbst. Karin schafft so selbst Arbeitsplätze und ist in der Lage viele Menschen mit ihren Ideen anzustecken und zur Mitarbeit zu motivieren. Die gelernte, Psychologin, Sozialpädagogin und Therapeutin hat noch mehr zu bieten, als das. Scheinbar unerschöpflich ist ihr Topf kreativer Ideen und so lässt sie neben den Seelensocken auch Pilger-, Yoga-, Engel- und Chakrensocken stricken, die reißenden Absatz finden.

Ihr kommendes Projekt wird eine Babykollektion mit Mützen, Schals und Söckechen aus Strick sein, die im Anschluss unter “Seelenwolliges” im Shop zu finden sein wird. Und zugleich wird beim Kauf ein Spendenprojekt unterstützt, das zum Beispiel für das tibetische Hochland und dessen Kultur sammelt.

Karin Schmehls Kunden sind in jedem Fall begeistert von dem Angebot und kaufen gerne hier. Viele Äußerungen der Kundschaft zeigen, wie schön es ist, wenn man weiß, dass der Stricker mit seiner Arbeit viele gute Wünsche für einen fremden Käufer verbunden hat. So sind die Seelensocken auch ein Symbol für das, was in unserer Gesellschaft heute allzu oft fehlt: Der bewusste Gedanke an jemand anderen. Auch die Strickerinnen sind begeistert dabei, denn für sie lassen sich Familie und Erwerbstätigkeit leicht miteinander verbinden, weil alle nach eigener Zeiteinteilung und Motivation arbeiten.

Nach einem Artikel für das deutsche Yogarelations-Magazin.

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