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Yoga gegen Kopfschmerzen
Viele Menschen leiden beim Sporttreiben unter Kopfschmerzen. Das hat verschiedene Gründe – es gibt aber auch verschiedene Lösungen. |
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Besonders Jogger und Kraftsportler, aber auch Schwimmer, Aerobic-Fans und Radfahrer sind besonders häufig von mittleren bis starken Kopfschmerzen beim Training betroffen. Insgesamt mehr als 35 Prozent aller Sporttreibenden, wie eine britische Studie ergab. Nicht immer sind die Ursachen genetisch bedingt und man kann etwas dagegen unternehmen.
Ganz oben auf der Liste der Gründe für Kopfschmerzen steht die Dehydrierung. Selbst erfahrene Sportler unterschätzen häufig den durch die vermehrte Schweißproduktion erhöhten Wasserbedarf in den Sommermonaten. Deshalb empfiehlt sich beim Sport immer für ausreichende Flüssigkeitszufuhr – etwa durch die Mitnahme von kleinen Flaschen die leicht transportiert werden können, zu sorgen.
Ein zu niedriger Blutzucker ist die zweithäufigste Ursache für Trainingskopfschmerzen. Natürlich sollte bis kurz vor dem Training keine schwere Mahlzeit zu sich genommen werden, aber mit mehreren kleineren Mahlzeiten über den Tag verteilt kann man einem zu starken Abfall des Blutzuckers entgegenwirken.
Die Ausübung von Krafttraining oder generell von Übungen, die einen großen Druck auf den Körper ausüben, kann zu einer Erhöhung des Blutdrucks und damit zu pulsierenden Kopfschmerzen führen. Aber selbst ohne einen solchen Druck reicht manchmal schon einfach sehr langes Training um die Schmerzen auszulösen. Zwar verschwinden diese oft so schnell, wie sie aufgetreten sind – nämlich meist nach Belastungsende, es gibt aber Möglichkeiten, ihnen generell entgegenzuwirken, damit sie erst gar nicht auftreten.
Hier hat sich eine einfache Yoga-Übung bewährt: In aufrechter Haltung mit geschlossenen Füssen stehen und tief einatmen. Während des Ausatmens langsam in die Hocke gehen und sich mit den Händen auf dem Boden abstützen. Dabei Kopf und Nacken bewusst entspannt halten. Die Stellung eine Zeit lang halten und ruhig weiteratmen. Beim Aufrichten Wirbel für Wirbel aufrollen und einatmen. In stehender Position die Schultern leicht nach hinten schieben und den Brustkorb wie die Hüfte nach vorne strecken. Dabei das Gewicht auf die Versen verlagern. Darauf achten, nicht ins Hohlkreuz zu fallen. Auch diese Stellung wieder eine Zeit lang halten bei gleichmäßiger Atmung. Danach wieder in die Ausgangsstellung zurückfinden und den Bewegungsablauf ein paar Mal wiederholen. |
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