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Ayurveda und Yoga helfen bei Stress
Ob der Leistungsdruck im Berufsalltag, die Dauerbelastung im Familienleben oder der Freizeitstress am Wochenende – auf die seelische Anspannung reagiert jeder Mensch anders. |
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Während die einen lethargisch in der Ecke versinken und sich zu nichts mehr aufraffen können, werden die anderen aggressiv und gereizt oder leiden an entsetzlichen Schlafstörungen. Damit aus anhaltendem Stress keine ernsthaften Krankheiten entstehen, nutzen immer mehr Menschen traditionelle indische Methoden zur Entspannung von Körper und Geist.
Während wir durch Yoga – und die damit verbundene Körperwahrnehmung – lernen, besser mit stressigen Situationen umzugehen, unterteilt Ayurveda die menschliche Seele in unterschiedliche Temperamente oder Lebensenergien, die so genannten Doshas. Sind diese normalerweise in einem harmonischen Gleichgewicht, so können sie, unter anderem durch Stress, durcheinandergeraten. Ziel der indischen Heilkunst Ayurveda ist es, das Gleichgewicht wiederherzustellen und den Organismus so vor unterschiedlichsten Krankheiten zu schützen.
Um aber die mindestens 5.000 Jahre alte Heilkunst anwenden zu können, müssen wir erst einmal herausfinden, welche der drei Doshas bei uns selber vorherrschen, beziehungsweise nicht mehr in Balance sind. Natürlich kann nur ein Ayurveda-Arzt oder eine Ayurveda-Ärztin eine sichere Diagnose stellen, doch gibt es einige typische Verhaltensweisen und Symptome, die Du vielleicht an Dir selbst wiedererkennen kannst: Ist durch Stress beispielsweise die Balance des Vata gestört, so möchten wir am liebsten die Wände hochgehen und sagen taktlose Dinge, ohne vorher darüber nachzudenken. Liegt hingegen ein Ungleichgewicht des Pitta vor, so reagieren wir wütend, unser Blutdruck steigt und der Körper produziert übermäßig viel Säure. Ein unausgeglichenes Kapha wiederum führt dazu, dass wir uns „Kummerspeck“ anfressen.
Um die Balance wieder herzustellen, empfehlen sich verschiedene Yoga-Übungen, die genau auf den jeweiligen Dosha-Typ abgestimmt sind. Das gleich gilt für eine ausgewogene Ernährung. So solltest Du Dich bei einem Ungleichgewicht von Pitta möglichst von frischen Früchten und kalten, würzigen Speisen ernähren, während Vata-Typen vor allem wärmende und beruhigende Nahrung bevorzugen sollten. Um das Kapha-Gleichgewicht wieder herzustellen empfehlen sich hingegen leichte und pikante Speisen. |
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