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In guter Erinnerung
Yoga kann uns helfen unser Erinnerungsvermögen zu verbessern, unseren Mittelpunkt zu finden und sogar unsere Art zu Denken umzustellen. |
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Es gibt gute Gründe dafür, sich negative Eindrücke und Angst einflößende Gedanken nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen. Sie können unser Konzentrationsvermögen und unser Erinnerungsvermögen negativ beeinflussen. Schlimmstenfalls können diese kognitiven Beeinträchtigungen zu Alzheimer führen.
„Es ist bekannt, dass Stress das Gehirn beschädigt. Neben dem Altern der Gesellschaft und durch bestimmte Lebensweisen erhöhten Risikofaktoren zeichnet sich hier eine bevorstehende Epidemie ab“, so Maria Carrillo, medizinische und wissenschaftliche Leiterin der Alzheimer Gesellschaft. Die Zahlen steigen ständig: von 4 Millionen vor 15 Jahren zu 5,2 Millionen heute.
Aber es gibt auch gute Neuigkeiten: Wissenschaftler haben weitgehend erforscht wie das Gehirn arbeitet. Und einige von ihnen sagen, dass Yoga mit seiner einzigartigen Kombination von Übungen, Meditation, Entspannung und Konzentration ein hervorragendes Gegenmittel darstellt für das, was uns belastet.
Forme Deinen Geist
Früher ging man davon aus, dass sich das Gehirn nur bis zu einem gewissen Alter entwickelt. Heutzutage wissen wir aufgrund von PET-CTs, EEGs und MRTs, dass es sich ständig neu verdrahtet. Wenn wir wiederholt bestimmte Dinge denken und tun, schaffen wir Nervenbahnen, die sich mit der Zeit immer fester setzen. Dies zielt in dieselbe Richtung wie die yogische Idee des samskara – so wie Du denkst, bist Du.
Ein aktiver Geist fördert gesundes Altern genau so wie eine gesunde Diät. Bewegung ist vielleicht noch wichtiger: Sie kann die Bildung neuer Gehirnzellen stimulieren und deren Wandern in andere Gehirnregionen ermöglichen. Aber es gibt einen Haken: dieselben Gehirnzellen verschwinden auch wieder wenn wir zu gestresst sind. Um sie zu schaffen und zu behalten müssen wir unseren Körper bewegen, unseren Geist beschäftigen und unseren Stress unter Kontrolle bekommen. Und genau hier setzt Yoga ein.
Yoga benutzt den Atem, Körper, Geist und Laute – also alle Dimensionen die uns ausmachen, um eine Veränderung zu bewirken. Wenn wir Atem, Bewegung und andere Übungen wie Chanting miteinander verbinden, wird unser Geist zentrierter und klarer, unsere Gefühle ausgeglichener und die neuromuskuläre Funktion verbessert.
Das Yoga Sutra bestimmt in seinem zweiten Vers: Yogah cittavritti nirodhah, was soviel bedeutet wie: Yoga ist das Beenden des Schwankens des Geistes. Ein ruhiger Geist ist ein konzentrierter Geist – einer, der optimal funktionieren kann für jetzt und alle Zeit.
Nach einem Artikel von Hillari Dowdle, gefunden auf yogajournal.com. |
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