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Yoga gegen Stress am Arbeitsplatz
Immer mehr Menschen
leiden an psychischen Erkrankungen, die nicht
selten auf Stress im Berufsalltag zurückzuführen
sind. Die Deutsche Angestellten-Krankenkasse
(DAK) kam zu einem ernüchterndem Ergebnisse:
Um gegen den seelischen Druck anzukämpfen,
greifen viele Arbeitnehmer regelmäßig
zu Medikamenten, ohne dabei mögliche Folgen
zu bedenken. |
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Die DAK
wirbt mit Gesundheitsprogrammen und Aufklärungskampagnen
wie „Yoga statt Aufputschmittel“ für
einen überlegten Umgang mit Medikamenten.
Gleichzeitig veröffentlichte die Krankenkasse
das Ergebnis einer Studie, die den Medikamentenmissbrauch
bei beruflichem Stress untersuchte. Demnach „dopen“ allein
in Nordrhein-Westfalen 174.000 Arbeitnehmer gezielt,
um sich der psychischen Belastung stellen zu
können.
Der Leiter der DAK-Kundenberatung Oberberg, Wolfgang
Brelöhr, zeigte sich überrascht von diesen
erschreckend hohen Zahlen und warnte eindringlich
vor dem Drogenmissbrauch. Gleichzeitig stellte Brelöhr
Unterschiede zwischen den Geschlechtern fest: „Männer
frisieren mehr ihr Leistungspotenzial, Frauen wollen
ihre Stimmung aufpolieren“, so der Kundenberater.
Unabhängig von den Gründen für die
gezielte Einnahme, birgt dieser leichtfertige Umgang
mit Medikamenten und Aufputschmitteln erhebliche
Gesundheitsrisiken. Denn nicht nur die möglichen
Nebenwirkungen sind unkalkulierbar. Laut Dr. Bodo
Unkelbach nehme auch die Suchtentwicklung zu. „Es
besteht die Gefahr, dass Medikamente zu Einstiegsdrogen
mutieren“, so der Chefarzt „Suchtmedizin“ der
Klinik Marienheide. |
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