
 |
| Nachhaltigkeit | soziale
Verantwortung
Britischer Ökonom unterstützt radikalen
Fleischverzicht
Nicholas Stern ist in der Szene der Ökonomen
ein Star. Deshalb waren viele überrascht, als der renommierte
Wissenschaftler in der konservativen britischen Times zum radikalen
Fleischverzicht aufrief, denn nur mit einer Umstellung der Ernährung
könnten die Probleme des Klimawandels in den Griff genommen
werden. |
| |
|
|
| |
Stern geht in seiner ökonomischen
Analyse davon aus, dass der hohe Fleischkonsum erhebliche Mengen
an gefährlichen Treibhausgasen freisetzt, und damit in relevanter
Weise zum Klimaproblem beiträgt. Deshalb fordert er, dass man
durch Erhöhung der Fleischpreise im weltweiten Maßstab
den Zwang zur Zurückhaltung beim Konsum von Fleisch fördert.
Die kommende Weltklima-Konferenz in Kopenhagen hätte hier die
Chance, eine wirksame Strategie zu beschließen.
Stern geht auch davon aus, dass Aufklärung die Menschen vom hohen
Fleischkonsum abbringen könnte. Wer sich Gedanken machen müsse,
was er tun soll, um die hohen zusätzlichen Kosten abzuwenden,
der werde schon auf die richtige Entscheidung zur Reduktion des Fleischkonsums
kommen.
Stern stieß in der britischen Öffentlichkeit nur auf geteilte
Zustimmung. Die Bauern waren genau so empört wie die Metzger. Allerdings
begrüßte der Vegetarierbund die Aussagen des Klimaexperten
und freute sich daran, dass der Zusammenhang von Klima-Katastrophe und
Fleischkonsum endlich in die öffentliche Diskussion kommt.
Darüber hinaus ist Vegetarismus ist nicht einfach nur eine Modeerscheinung,
die das Klima schont. Es ist eine zeitgemäße Ernährungsform
mit vielen Pro-Argumenten. Selbst von der Wissenschaft und der Medizin
werden immer mehr Gründe genannt, warum es besser ist, auf diesen
Ernährungsstil umzusteigen.
1. Vegetarismus ist gesund
2. Vegetarismus ist auch gut für Natur
und Menschheit
3. Vegetarismus ist ethisch |
|
|
|