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Yoga | Panorama

Namaste!

Hände vor der Brust schließen und sich verbeugen – was steckt dahinter?

 
 
Das Mudra (Geste) Namaste zur Begrüßung oder Verabschiedung ist in Indien und einigen anderen asiatischen Ländern allgegenwärtig. Auch in der westlichen Welt machen Yogi/nis Gebrauch dieser Ehrerbietung. Sie bringt den Glauben zum Ausdruck, dass ein göttlicher Funke in jedem von uns steckt und zollt so der anderen Seele Anerkennung.

Nama heißt verbeugen, as bedeutet ich und te Du. Wörtlich übersetzt bedeutet Namaste also: ich verbeuge zu Dir. Man schließt für den Gruß die Hände in Herzhöhe vor der Brust, schließt die Augen und senkt den Kopf. Für eine noch intensivere Form der Respektsbekundung kann man die Hände auch bei gesenktem Kopf vor dem dritten Auge schließen und sie dann auf Herzhöhe bringen.

Während in der westlichen Welt normalerweise auch das Wort Namaste dazu ausgesprochen wird, ist in Indien die Geste nicht notwendigerweise vom wörtlichen Gruß begleitet.

Idealerweise wird die Ehrerbietung vor und nach einer Übungsstunde zwischen Schüler/in und Lehrer/in ausgeübt. Meist wird sie aber zur Verabschiedung nach dem Unterricht benutzt, denn dann ist der Geist ruhiger und die Raumenergie friedvoll. So können beide Seiten ihren gegenseitigen Respekt und den Glauben, dass wir alle gleich sind, wenn wir unserem Herzen folgen, zum Ausdruck bringen.